Nach einem traumatischen Tornado-Erlebnis verfolgt Kate (Daisy Edgar-Jones) Stürme nur noch am Bildschirm. Beim Test eines Tornado-Ortungssystems trifft sie auf den Social-Media-Star Tyler (Glen Powell). Mitten in der Tornado-Saison in Oklahoma geraten die beiden in einen tödlichen Sturm ... Lesen Sie hier unsere Kino-Kritik zum adrenalingeladenen Blockbuster „Twisters“.
Während ihrer Zeit auf dem College hatte Kate (Daisy Edgar-Jones) ein traumatisches Tornado-Erlebnis. Ihr Interesse für die Meteorologie blieb, dennoch verfolgt sie Sturmabläufe lieber nur noch aus sicherer Entfernung auf dem Bildschirm. Beim Test eines revolutionären Tornado-Ortungssystems trifft sie auf den publicity-geilen Social-Media-Star Tyler (Glen Powell, derzeit auch in „A Killer Romance“ zu sehen), der die gefährlichen Sturmjagden nur für eitle Selbstvermarktung und hohe Follower-Quoten nutzt.
Und schon befinden sich die Beiden mitten in der Tornado-Season irgendwo im tiefsten Oklahoma, wo sich ein Geflecht aus mehreren monströsen Windhosen eine tödliche Schneise bahnt.
Dass aufgrund des Klimawandels Wirbelstürme in letzter Zeit oftmals auch geballt auftreten, machte Drehbuchautor Mark L. Smith zum Aufhänger des windigen Blockbusters, dessen Regie Lee Isaac Chung („Minari“) übernahm. Und natürlich legt der visuelle Aspekt im Vergleich zum Original „Twister“ aus dem Jahr 1996 (mit Helen Hunt und Bill Paxton als Sturmjäger) noch um einige Windstärken zu, wobei man aber für das glaubhafte Schauspiel der Naturgewalten auf bewusst analog fabrizierte Zerstörungsorgien setzte.
Doch „Twisters“ will nicht einfach Abklatsch oder Sets-verschlingender Katastrophenfilm sein, vielmehr beleuchtet er das grassierende und sehr reale Phänomen selbst ernannter Storm Chaser und Sturmtouristen.
Der zarte Flirt zwischen den beiden von Twistern bedrohten jungen Leuten wirkt indes eher von Winde verweht. Statt auf fliegende Kühe und einen lebensmüden Helden ohne Bodenhaftung setzt man hier lieber auf die Wissenschaft. Und das ist gut so!
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