Mo, 24. September 2018

Nach Familienstreit

25.12.2012 10:27

Steirer wollte am Heiligen Abend sein Haus anzünden

Ein betrunkener Oststeirer ist bei einem Familienstreit am Heiligen Abend so ausgerastet, dass er das eigene Haus anzünden wollte. Seine Frau und die beiden Töchter flüchteten, eine Nachbarin konnte den Mann bis zum Eintreffen der Polizei einigermaßen beruhigen. Dann ging der Betrunkene auf die Uniformierten los und wurde festgenommen, wie die Landespolizeidirektion Steiermark am Dienstag mitteilte.

Der 48-jährige Mann aus dem Bezirk Weiz hatte mit seiner 45-jährigen Ehefrau in ihrem gemeinsamen Einfamilienhaus im Laufe des Abends eine Auseinandersetzung gehabt. Die 44-jährige Nachbarin konnte den Streit vorerst schlichten.

Danach verließ die Gattin des Wütenden mit ihren Töchtern und der Nachbarin das Haus. Eineinhalb Stunden später rief der Mann die Nachbarin an und wollte von ihr wissen, wo seine Frau und seine Töchter seien. Er drohte, er werde sein Heim mit einem Gasbrenner anzünden, wenn er es nicht erfahre.

Mann attackiert Beamte
Nachdem die 44-Jährige die Einsatzkräfte verständigt hatte, lief sie zum Wohnhaus des Mannes und konnte ihn bis zum Eintreffen der Polizei von seinem Vorhaben abhalten. Als die Beamten mit der Befragung des Mannes beginnen wollten, wurden sie sofort von ihm attackiert.

Mit Pfefferspray wurde der Weizer aber überwältigt und festgenommen. Ein Alkotest ergab 1,5 Promille. Er wurde wegen versuchter Brandstiftung und Widerstands gegen die Staatsgewalt in die Justizanstalt Graz Jakomini gebracht.

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