„Krone“-Fotografin Uta Rojsek-Wiedergut zieht sich nach über 40 Jahren bei Österreichs größter Tageszeitung in das Privatleben zurück. Wie viele „Krone“-Fotos sie geschossen hat? Sicher mehrere Zehntausend.
Wir haben einen Mörder per Flugzeug von Kärnten bis nach Vorarlberg verfolgt, sind bis zu den Knien bei Unwettern im Schlamm gesteckt, sind Tausende Kilometer im Auto durch Kärnten gefahren, haben mit Leserinnen und Lesern gelacht und geweint, Schulter an Schulter gearbeitet und manchmal auch gestritten. Uta Rosjek-Wiedergut und ich – bitte um Verzeihung für diese persönliche Aussage – sind von der ersten Stunde an im Team der „Kärntner Krone“ gewesen; in Summe mehr als 40 Jahre lang.
Ein schneller Schnappschuss reichte nie
Uta hat alles ins rechte Licht gerückt; nicht nur bei allen möglichen lokalen Ereignissen, sondern auch in der Politik, der Society, bei Reportagen und und und. Mehrere 10.000 „Krone“-Fotos – viele davon auf der Seite eins – stammen aus ihren Kameras. Und sie hat sich dabei nie mit nur einem schnellen Schnappschuss zufrieden gegeben, sondern immer versucht, alles und jeden so perfekt wie möglich abzulichten. Sie ist eben eine der ganz wenigen gelernten Fotografinnen in der Szene der Presse-Leute.
Jetzt will sich Uta mehr um Ehemann Jörg und ihren neuen vierbeinigen Begleiter Dino kümmern und das Privatleben genießen. Dabei werden auch Unternehmungen mit Tochter Nina (25) nicht zu kurz kommen.
Danke für unvergessliche Momente und Aufnahmen für die Ewigkeit.
Chapeau! Alles Gute!
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