Mo, 21. Jänner 2019

"Mou" angezählt

03.12.2012 13:11

Jose Mourinho steht bei Real Madrid vor dem Aus

Jose Mourinho und Real Madrid - lange dürfte diese Beziehung nicht mehr halten. Wie in Spanien gemunkelt wird, steht "The Special One" bei den "Königlichen" vor dem Aus. Wenn schon nicht sofort, dann doch zumindest am Ende der laufenden Saison, in der Real möglicherweise den hochgesteckten Zielen nicht gerecht wird. Abgesehen davon, dass man in der Liga Erzfeind Barcelona bereits elf Punkte hinterherhechelt, ließen auch die bisherigen Leistungen Klub-Boss Florentino Perez kaum mit der Zunge schnalzen.

Der millionenschwere Bauunternehmer gilt als der entscheidende Faktor im Ringen für und gegen "Mou", der sich in den vergangenen Jahren darauf verstanden hat, immer und überall zu polarisieren. Und das zieht sich momentan durch den ganzen Klub: Während die "Ultras" von Real auf der Seite des Trainers stehen, sind die "normalen" Fans seiner längst überdrüssig.

Geliebt haben ihn Letztere sowieso nie, allerdings ließ man ihn wegen Erfolgen wie dem letztjährigen Meistertitel gewähren. Diesen Bonus hat er nun freilich nicht mehr.

Spanisch-portugiesischer Riss durch das Team
Ebenfalls dramatisch soll die Stimmung innerhalb der Mannschaft sein, in der sich Mourinho mit den spanischen Europameistern wie Iker Casillas und Sergio Ramos angelegt habe, wie mehrere Medien berichteten. Zudem sei er nicht in der Lage, die Animositäten zwischen den Spaniern und den Portugiesen Cristiano Ronaldo, Pepe sowie Fabio Coentrao einzudämmen.

Die "Show von Mou" am Samstag vor dem Lokalderby gegen Atletico dürfte der Tropfen gewesen sein, der das Fass zum Überlaufen brachte. Der Coach hatte angekündigt, 40 Minuten vor dem Anpfiff der Partie das Spielfeld zu betreten, damit die Fans ihn auspfeifen könnten. Das Publikum ignorierte die Pantomime des Portugiesen allerdings. Im Verein stieß die Einlage auf erhebliches Missfallen, weil sie als eine Provokation der Fans aufgefasst wurde.

Perez will Schuld nicht eingestehen
Perez soll nur deswegen zögern, den Trainer rauszuwerfen, weil er seine Hire-und-Fire-Politik während seiner ersten Amtszeit zwischen 2000 und 2006 inzwischen als Fehler ansieht und Mourinho in den vergangenen Jahren noch dazu mit einer nie dagewesenen Machtfülle ausgestattet hatte. Ein Feuern des Portugiesen könnte als eine Art Schuldeingeständnis verstanden werden.

Abgesehen davon, dass es auch eine teure Angelegenheit werden dürfte, den teuersten Trainer Welt - kolportiert wird ein Jahresgehalt in Höhe von 13,5 Millionen Euro - vier Jahre vor Ende der Vertragslaufzeit zu entlassen.

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