Mit einem Vermögen von mehr als 17 Milliarden Euro gilt Mark Mateschitz als der reichste Österreicher – und entdeckt nun auch die Fahrzeugwelt für sich. Mit KTM-Eigentümer Stefan Pierer und zwei Gesellschaften der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich steigt er bei Rosenbauer ein. Sein Beteiligungsportfolio war aber auch davor schon groß.
„Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Partnern die Zukunft von Rosenbauer zu gestalten und das Unternehmen auf seinem Wachstumskurs zu unterstützen“, ließ Mark Mateschitz am Donnerstag wissen, nachdem fix war: Die Robau, hinter der der Red-Bull-Erbe, Stefan Pierer und zwei Gesellschaften der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich stehen, steigt beim Feuerwehrausstatter ein, blättert rund 119 Millionen Euro hin, um ein Drittel der Anteile zu halten.
Im Jahr 1866 gründet Johann Rosenbauer in Linz das erste oberösterreichische Feuerwehr-Ausrüstungs-Geschäft. Heute ist Rosenbauer längst ein Konzern mit einem Vertriebs- und Servicenetzwerk in 120 Ländern. Mit einem Umsatz von 1,064 Milliarden Euro und rund 4300 Mitarbeitern ist das von Leonding aus agierende Unternehmen der größte Feuerwehrausstatter der Welt.
Der 32-Jährige als Investor im Fahrzeuggeschäft – das ist bei aller Freude über die Österreich-Lösung noch ein wenig „fremd“. Dabei ist der reichste Österreicher, dessen Vermögen mehr als 17 Milliarden Euro groß sein soll, durch seine Beteiligungen in vielen Bereichen tätig.
Wem Mateschitz Flügel verleiht? Da ist der Red-Bull-Ring (Formel 1, MotoGP) in Spielberg und die Tauroa-Hotelgruppe mit „außergewöhnlichen Häusern“, zu denen das Landhaus zu Appesbach in St. Wolfgang gehört.
Von der Kunstgalerie bis zum Flugplatz
Auch ein Flugplatz in Niederösterreich, eine Baufirma, die Marke Afro Coffee und eine Kunstgalerie sind Teil des Beteiligungsreichs. Zudem gehört Mateschitz die Betreiberfirma der Aqualux-Therme in Fohnsdorf.
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