In Eisenstadt, Güssing und Bad Sauerbrunn wurden beim Public Viewing von Hunderten Fans friedliche Fußball-Feste gefeiert. Leider ist das Happy-End gegen Frankreich ausgeblieben.
Es hat einfach nicht sein sollen gegen die Franzosen, die sich im ersten Match der Fußball-EURO in Düsseldorf gegen die österreichische Nationalmannschaft mit 1:0 durchsetzen konnten. Sei’s drum, es war nur ein Match – die nächste Chance, Punkte zu holen und damit die Hoffnung auf den Aufstieg ins Achtelfinale am Leben zu erhalten, kommt am Freitag. Gegner ab 18 Uhr sind die Polen. Dann wird es nicht nur rund gehen im Berliner Olympiastadion, sondern auch wieder beim Public Viewing in Eisenstadt, Güssing und Bad Sauerbrunn.
Weniger Klappsessel, damit alle Platz haben
Rund 1200 Fans hatten sich am Montag voll der Vorfreude am Hauptplatz der Landeshauptstadt versammelt, um ein friedliches Fest vor der Vidi-Wall zu feiern. Die Farben Rot und Weiß dominierten am Kleidungssektor, viele Gesichter waren bemalt, Fahnen wurden geschwungen. Die Anzahl der Klappsessel hatte zugunsten von Stehplätzen reduziert werden müssen. „Sonst hätten wir nicht alle untergebracht“, heißt es seitens der Stadt.
Man erhob sich bei der Nationalhymne und stimmte textsicher in die Gesangsversuche unserer Kicker ein. Die Stimmung schwankte zwischen Hoffnung und Euphorie, auch dann noch, nachdem Maximilian Wöber dieses spielverderberische Eigentor passiert war – ehe es bis zum Abpfiff hin ruhiger wurde. Zwei österreichische Sieger gab es trotzdem, sie hatten unter ihren Stühlen ein Los entdeckt und einen originalen EURO-Ball im Wert von 130 Euro gewonnen.
Auch auf der Burg Güssing wurde das Match gemeinsam statt einsam angeschaut. Mehrere Hundert waren aufs malerische Gelände gekommen, darunter Schlagersänger Gerhard Tukovics, Kultur-Sommer-Intendant und Kabarettist Andreas Vitasek oder Primar Kurt Resetarits. Auch hier musste die hoffnungsvolle Stimmung bald dem Bangen und Zweifeln weichen. „Es ist noch nichts verhaut. Für den Freitag gegen Polen bin ich zuversichtlich“, so Vitasek.
Prominentester Fan im Kurpark in Bad Sauerbrunn war SPÖ-Klubchef Roland Fürst, der ein Heimspiel genoss. Ab der 70. Minute hatte man den Eindruck, das Publikum lausche andächtig einem Klassik-Konzert.
Gratis-Gelsenspray in Neusiedl am See
Am Freitag steigt auch das Strandbad in Neusiedl am See ins Public Viewing ein. Der geplante Auftakt am Montag war wegen Unwetterschäden ins Wasser gefallen, nun kann das Areal betreten werden. Zur Feier des Tages sponsert die Mag. Job's Kreisapotheke Insekten-Abwehr-Sprays für die Besucher und zeigt somit den Gelsen die Rote Karte.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.