Den größten Zuwachs bei den Arbeitssuchenden nach Altersgruppe gab es bei den Jugendlichen bis 25 Jahren. Viele haben maximal einen Pflichtschulabschluss. AMS-Chef Bernhard Bereuter setzt deshalb auf Weiterbildung und Qualifizierung.
„Trotz der allgemeinen Konjunkturlage, mit einer stagnierenden wirtschaftlichen Entwicklung, stieg die Arbeitslosenquote in Vorarlberg nur leicht an“, informiert AMS Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter am Montag über die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 5,1 Prozent auf 5,4 Prozent erhöht. Die Zahl der Arbeitslosen ist gegenüber dem Vorjahr um 635 Personen auf 9792 angestiegen. „Damit haben wir im Bundesländervergleich mit 6,9 Prozent den drittniedrigsten Anstieg nach Tirol und Kärnten“, analysiert der Vorarlberger AMS-Chef.
waren Ende Mai in Vorarlberg ohne Job. Die Zahl der Arbeitssuchenden ist gegenüber dem Mai 2023 um 635 Personen (5,4 Prozent) gestiegen. 412 Personen sind männlich, 223 weiblich.
Die größte Gruppe der Vorgemerkten, rund 48 Prozent, hat mit maximal einem Pflichtschulabschluss keine abgeschlossene Ausbildung. „Bei dieser Personengruppe haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Arbeitslosigkeit durch Ausbildung und Qualifizierung zu bekämpfen“, erklärt Bereuter. Dadurch würden die Arbeitsmarktchancen der niedrig qualifizierten Vorgemerkten deutlich erhöht. Gleichzeitig sei dies ein wichtiger Beitrag zur Besetzung der hohen Anzahl an offenen Fachkräftestellen.
Offene Stellen
Die meisten offenen Stellen gibt es in der Metall- und Elektrobranche (890), im Hotel- und Gaststättengewerbe (648), bei den Handels- (563) und Gesundheitsberufen (438). Der letztgenannte Bereich war der einzige mit Zuwächsen an offenen Stellen (49). Die größten Rückgänge wurden bei den Büroberufen (-113) verzeichnet.
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