Nach dem „Krone“-Bericht, dass Oberösterreichs Bildungsdirektion ab Herbst mit weniger Planstellen für Lehrer rechnet, meldet sich Bildungsminister Martin Polaschek zu Wort. Es werde an einer Lösung zur Unterstützung der Schulen gearbeitet, derzeit gerade der Bedarf erhoben.
Oberösterreichs Pflichtschulen müssen laut Bildungsdirektion ab Herbst mit weniger Lehrerstellen auskommen, weil die zusätzlichen Posten für die Sprachförderung ukrainischer Schüler sowie für Förderstunden im Rahmen der Pandemie auslaufen würden.
Die genaue Ressourcenzuteilung an die Schulstandorte ist aber noch nicht fix: „Aktuell arbeiten wir an einer Lösung zur Unterstützung der Schulen“, reagiert Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) auf den „Krone“-Bericht zum Auslaufen der Fördereinheiten.
Aktuell arbeiten wir gerade auf Basis der letzten Zahlen an einer Lösung zur Unterstützung der Schulen.
Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP)
Familiennachzug und ukrainische Schüler ausschlaggebend
Auf Basis von Zahlen zu Schülern aus der Ukraine und zum Familiennachzug werde derzeit ermittelt, in welchem Umfang weitere Mittel zusätzlich zur bestehenden Deutschförderung notwendig seien, heißt es aus dem Ministerium. Für alle Schulkinder aus der Ukraine gebe es entsprechend dem Finanzausgleich auch zusätzliche Ressourcen.
Auch in OÖ laufen momentan Gespräche, wie viele Stunden die Schulstandorte ab Herbst zugesprochen bekommen.
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