Hoffentlich haben sie ihn noch ausgetrunken! Drei Einbrecher wandern jetzt bis zu zwei Jahre in den Knast, weil sie unter anderem Champagner gestohlen haben. Wegen der Haftdauer diskutierten die Gauner nicht lange, schließlich haben sie Erfahrung mit dem Leben hinter Gittern.
Der 25-Jährige war schon in halb Europa aktiv und seine Vorstrafenliste ist ellenlang. Seine beiden Komplizen (25, 36) – ebenfalls Rumänen – hatten je nur eine Vorstrafe. Gemeinsam verlängerten sie ihre Liste an Untaten in der Nacht zum 23. Juni in Ried und bekamen dort am Landesgericht dafür nun die Rechnung präsentiert.
Was man so brauchen kann
Das Trio knackte zuerst einen Baustellencontainer, schnappte sich drei Akkus samt Ladestation, ein Brecheisen und Lebensmittel. Dann ging’s weiter zu einem Gastro-Lokal. Dort nahmen sie mit, was nicht niet- und nagelfest war: Neben drei Flaschen Champagner und einer schon angebrochenen Jägermeisterbox sowie neun Packungen Kaffee packten sie auch die Soundanlage und – die Gauner waren offenbar ins Schwitzen geraten – ein Handtuch ein.
Geringe Vorstrafenlast half
Dass am Fluchtwagen ein gefälschtes französisches Kennzeichen war, machte das „Kraut nicht mehr fett“. Die Richterin schickte den mehrfach vorbestraften 25-Jährigen zwei von drei möglichen Jahren hinter Gitter. Bei den Mitangeklagten musste sie wegen der geringeren Vorstrafenlast etwas gnädiger sein und verdonnerte sie zu je 15 Monaten, davon fünf Monate „scharf“. Die geübten Verbrecher nahmen an, auch die Staatsanwaltschaft gab sich damit zufrieden.
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