Gleich mehrmals nächtigte eine deutsche „Touristin“ in heimischen Beherbergungsbetrieben, ohne auch nur einen Cent zu bezahlen. In einem Hotel an der Donau klickten für die 56-Jährige die Handschellen.
Einen unliebsamen Gast hatten in den vergangenen Wochen gleich mehrere Hotelbetriebe in Österreich, darunter auch einige in der Wachau. Denn in ihnen ließ sich eine deutsche „Touristin“ nieder, die es faustdick hinter den Ohren hatte – wie sich allerdings erst später herausstellen sollte.
Ihre Masche war immer gleich: Sie buchte Zimmer, verließ dann aber den Beherbergungsbetrieb, ohne auch nur einen einzigen Cent zu bezahlen. So eben auch im Bezirk Krems. Weil sie dort aber in gut vernetzte Hotelbetriebe eincheckte, klickten nach einer weiteren Zechprellerei direkt in einem Hotel an der Donau die Handschellen.
Längere Haftstrafe in der Heimat
Bei den Ermittlungen kam ans Licht, dass es sich bei der Frau um eine 56-Jährige handelt, die in ihrem Heimatland bereits wegen mehrerer Gewalt- und Eigentumsdelikte eine längere Haftstrafe abgesessen hatte. Aufgrund von Flucht- und Verdunkelungsgefahr und einem fehlendem Wohnsitz in Österreich wurde die Frau in die Justizanstalt Krems gebracht. Sie muss sich jetzt wegen Betrug verantworten.
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