Haftstrafe ausgefasst

Photovoltaik-Pirat ergaunert rund 175.000 Euro

Niederösterreich
21.05.2024 07:27

Immer die gleiche Masche: Als Techniker hat er vermeintliche Kunden weiter abgezockt – nun fasste er eine Haftstrafe aus! Das Urteil ist rechtskräftig. 

Das große Geschäft mit erneuerbarer Energie witterte ein 25-Jähriger im Bezirk Tulln: Der Kroate gab sich laut Anklage als „Elektro- und Heizungsunternehmer“ aus und versprach im großen Stil Leistungen wie die „Installation von Klima-, Photovoltaik- und Wärmepumpenanlagen oder auch Fußbodenheizungen“, die er aber nicht oder nur teilweise erbrachte. Außerdem bestellte er selbst Waren wie etwa Batterien oder Speicher, ohne sie zu bezahlen. Nebenbei zahlte er auch keine Steuern an das Finanzamt. In Summe ergaunerte er von Mai bis Oktober des Vorjahres mehr als 175.000 Euro.

Und das nicht zum ersten Mal: Denn bereits im Februar des Vorjahres wurde der junge Mann wegen Veruntreuung und schweren Betrugs zu drei Monaten bedingter Haft verurteilt – auch damals gab er sich schon als Wärmepumpen- und Klimatechniker aus.

Urteil ist bereits rechtskräftig
Nun fasste der 25-Jährige am Landesgericht St. Pölten wegen schweren Betrugs rechtskräftig 21 Monate Haft aus.

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