Blau-Weiß-Linz-Profi Michael Brandner beendet seine aktive Karriere mit Saisonende. Die vergangene Spielzeit war für den 29-Jährigen eine sehr harte Zeit. Für den Salzburger geht es nun zurück zu den Wurzeln in die Red Bull Akademie, wo einst alles begann.
Nach elf Jahren als Profifußballer zieht Michael Brandner am Samstag in der letzten Bundesliga-Runde einen Schlussstrich. „Die Entscheidung ist in den vergangenen Wochen und Monaten so gereift“, erklärt der erst 29-Jährige. „Der Fußball am Platz hat mich nicht mehr so mit Freude erfüllt.“ Auch wenn der Aufstieg im Sommer in die Bundesliga mit ihm als Kapitän eines der Karrierehighlights war („Es erfüllt mich mit Stolz“), ging er in der aktuellen Spielzeit in der Bundesliga durch die Hölle. In der höchsten Spielklasse wurde er von Trainer Gerald Scheiblehner aufs Abstellgleis gestellt, es folgten nur sieben Einsätze und magere 195 Minuten.
„Das war eine harte Schule, auch für die Psyche“, ging der Mittelfeldspieler durch schwierige Monate. „Ich bin gestärkt herausgekommen und freue mich jetzt sehr auf meine neue Aufgabe.“ Diese liegt in seiner Heimat Salzburg. Brandner wird künftig bei Zweitligist Liefering als Teammanager tätig sein. „Ich habe die letzten ein, zwei Jahre gespürt, dass es mich wieder nach Salzburg zieht. Ich bin super dankbar, dass ich von Red Bull diese Möglichkeit bekomme“, freut sich der Mittelfeldspieler auf seinen neuen Job.
Sportdirektor lobt Brandner für Einstellung
Dort, wo er einst seine fußballerische Ausbildung genoss, bezieht er ab Sommer sein neues Büro. Nach der Red Bull Akademie zog es ihn über Ried und Wiener Neustadt schließlich zu Blau-Weiß. Seit 2019 absolvierte er dort 116 Partien und steuerte zehn Treffer bei. „Auch wenn das letzte Jahr nicht einfach war, hat er sich immer wie ein absoluter Profi verhalten und auch während dieser Zeit stets alles dafür getan, damit die Mannschaft erfolgreich sein kann“, streut ihm Sportdirektor Christoph Schößwendter Rosen. Im letzten Heimspiel am Samstag gegen Austria Wien will der Klub Brandner entsprechend verabschieden.
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