Di, 21. August 2018

Wieder im Geschäft

15.10.2012 19:07

Paul Gludovatz ist neuer Trainer beim TSV Hartberg

Paul Gludovatz hat wieder einen Job im Fußball-Geschäft gefunden. Der 66-jährige Südburgenländer ist am Montag als neuer Cheftrainer des Erste-Liga-Klubs TSV Hartberg präsentiert worden. Wie die in der Tabelle auf Platz sieben liegenden Oststeirer bekannt gaben, übernimmt Gludovatz den Posten von Andreas Moriggl, dessen Vertrag aufgelöst wurde.

Die Trennung vom erst im Sommer geholten Moriggl erfolgte laut Hartberg aus koordinatorischen Gründen: Der 44-Jährige war neben seiner Tätigkeit bei Hartberg einer hauptberuflichen Arbeit nachgegangen. Gludovatz soll den Trainingsbetrieb jetzt auf eine professionellere Ebene hieven. Sein Co-Trainer ist Werner Ofner, der bereits Moriggls Assistent war.

Hartberg hofft auf "lange Zusammenarbeit"
"Es hat sich ein Fenster aufgetan, das wir nutzen mussten", meinte Hartbergs Obmann Franz Grandits zur Entscheidung. Mit Gludovatz einigte man sich vorerst auf eine unbefristete Zusammenarbeit, in den kommenden Wochen soll ein Vertrag mit dem 66-Jährigen ausgearbeitet werden. "Ich hoffe auf eine lange Zusammenarbeit", sagte Grandits.

"Gludovatz gilt sicherlich als Kenner der heimischen Fußballszene und hat schon vielfach bewiesen, dass er mit jungen, hungrigen Spielern sehr gut arbeiten kann. Gerade deshalb war es uns wichtig, eine Zusammenarbeit mit ihm anzustreben, um die bis jetzt hervorragende Arbeit im Nachwuchs eventuell noch zu verbessern und eigene Nachwuchstalente in die Kampfmannschaft einzubauen", erklärten die Hartberg-Verantwortlichen auf der Klub-Homepage.

Gludovatz: "Freue mich und bin voller Tatendrang"
Gludovatz leitete bereits am Montag sein erstes Training. "Ich freue mich, dass ich wieder arbeite und bin voller Tatendrang", meinte der Burgenländer. "Es wird ein gegenseitiges Beschnuppern bis zum 30. November. Ich muss testen, ob ich genug Energie habe und der Verein zu mir passt. Und der Verein muss testen, ob ich zu ihm passe." Bei Hartberg sehe er sich selbst auch als "übergeordnetes Organ": "Ich habe versprochen, in nächster Zeit die Planungen und die Koordination zu machen."

Der ehemalige ÖFB-Nachwuchstrainer hatte erst im April dieses Jahres den Job des Sport-Geschäftsführers bei Sturm Graz angetreten, ab Mai befand sich der Ex-Trainer der SV Ried (Cupsieg 2011) aus gesundheitlichen Gründen aber im Krankenstand. Ende Juni wurde sein Vertrag bei den Grazern dann in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.

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