Fr, 22. Juni 2018

WM-Qualifikation

12.10.2012 23:17

Spanien überspringt Hürde Weißrussland locker mit 4:0

Spanien bleibt auf dem Weg Richtung Titelverteidigung bei der WM-Endrunde 2014 in Brasilien auf Kurs. Der regierende Welt- und Europameister setzte sich am Freitagabend gegen Weißrussland ungefährdet mit 4:0 durch. Am Dienstag wartet auf die nach zwei Spielen makellosen Iberer nun das Gruppen-Gipfeltreffen mit Frankreich in Madrid.

Dreifacher Torschütze in Minsk war Barcelona-Angreifer Pedro Rodriguez (21., 69., 72., Bild), die spanische Führung erzielte sein Klubkollege Jordi Alba (12.). Die Mannschaft von Erfolgstrainer Vicente del Bosque, die auch gegen Weißrussland ohne gelernten Mittelstürmer agierte, feierte damit den 24. Sieg in Qualifikationsspielen in Serie. Gegen Frankreich könnte das Jubiläum gelingen, aber auch die "Bleus" halten nach zwei Partien im WM-Quali-Rennen bei sechs Zählern.

Russen ringen Portugal mit 1:0 nieder
Alexander Kerschakow bescherte wiederum Russland im dem Duell mit Portugal eine makellose Bilanz. Der Stürmer von Zenit St. Petersburg traf beim 1:0 im Schlager der Gruppe F im Moskauer Luschniki-Stadion bereits in der 6. Minute. Für die unter Neo-Teamchef Fabio Capello erstarkten Russen war es der dritte Sieg im dritten Spiel, der EM-Halbfinalist um Kapitän Cristiano Ronaldo kassierte hingegen die erste Niederlage nach zwei Erfolgen.

Ronaldo beschäftigte die Hausherren zwar über 90 Minuten, dem Superstar von Real Madrid standen im Dauerregen aber zumeist zwei Russen auf den Füßen. Die Gastgeber igelten sich vor allem in der zweiten Spielhälfte ein, den Portugiesen fehlten auch die zündenden Ideen, um das Bollwerk auszuhebeln. "Heute habe ich ein russisches Team gesehen, das mit sehr viel Leidenschaft gespielt hat", sagte der siegreiche Capello nach der Partie. Portugals Trainer Paulo Bento war enttäuscht: "Wir wollten gewinnen und sind nun sehr traurig."

Italien erledigt "Pflicht" mit 3:1 in Armenien
Vizeeuropameister Italien wiederum entledigte sich der Pflichtaufgabe in Armenien mit einem 3:1-Auswärtserfolg. Nach einem 1:1 zur Pause legten die Gäste in Eriwan erst nach Seitenwechsel zu. Daniele de Rossi brachte den Favoriten in Führung (64.), Pablo Osvaldo (82.) machte den zweiten Sieg der Italiener in ihrem dritten Spiel der Gruppe B perfekt.

Van der Vaart dirigiert Niederlande zu 3:0
Der aus der Verbannung zurückgekehrte Rafael van der Vaart hat den Grundstein für den 3:0-Sieg der niederländischen Nationalmannschaft im Spiel gegen Andorra gelegt. Der HSV-Profi brachte die Niederländer am Freitagabend in Rotterdam in seinem 101. Länderspiel in der sechsten Minute in Führung. Den dritten Sieg der Mannschaft von Louis van Gaal im dritten Spiel der Gruppe D machten Klaas-Jan Huntelaar (14.) und Ruben Schaken (49.) perfekt.

Die "Oranjes" sind in Gruppe D trotzdem nur Zweiter, denn auch Rumänien steht nach einem 1:0-Erfolg in der Türkei überraschend mit einer makellosen Bilanz da. Auch in der aufgeheizten Stimmung in Istanbul ließen sich die Rumänen nicht beirren. Gheorghe Grozav erzielte kurz vor der Pause den einzigen Treffer der Partie. Obwohl die Türken in der Folge alles nach vorne warfen und noch sieben Minuten Nachspielzeit erhielten, gelang dem Heimteam der Ausgleich nicht mehr.

England gegen San Marino furios
England fuhr gegen Fußballzwerg San Marino einen programmierten Erfolg ein. Doppelpacks der Manchester-United-Stürmer Wayne Rooney (35./Elfmeter, 70) und Danny Welbeck (37., 72.) bescherten einen 5:0-Erfolg im Londoner Wembley-Stadion. Für den fünften Treffer der nun bei sieben Zählern aus drei Spielen haltenden "Three Lions" erzielte Alex Oxlade-Chamberlain (77.).

Belgier gewinnen in Serbien mit 3:0
Die belgische Nationalmannschaft wird ihrem Beinamen "Rote Teufel" indes langsam wieder gerecht. Die junge Mannschaft von Marc Wilmots gewann in Serbien 3:0. Zwei 21-Jährige sorgten für die ersten beiden Treffer: Christian Benteke von Aston Villa schoss sein zweites Tor im Trikot von Belgien (34.), der von Chelsea an Werder Bremen verliehene Kevin de Bruyne legte entscheidend nach (68.).

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