In Wien wurde Rafael Rotter bei den Capitals zur Eishockey-Legende. In Kitzbühel, wo er zuzletzt in der Alps Hockey League spielte, startet der 36-Jährige nun seine Trainer-Karriere.
Jetzt ist endgültig Schluss. „Die Bandscheiben machen nicht mehr mit“, seufzt Rafi Rotter im Gespräch mit der „Krone“. Mit seinem unermüdlichen Einsatz in 684 Spielen für die Vienna Capitals wurde er in Wien zum Publikumsliebling und zur Legende. Seine Rückennummer 6 hängt seit seinem Abschied vor einem Jahr in der Steffl Arena unter dem Hallendach.
Nach insgesamt 807 Partien auf höchster nationaler Ebene und zuletzt 41 Einsätzen für Kitzbühel in der Alps Hockey League wechselt der 36-Jährige nun als Assisttant-Coach ins Trainerfach. „Hinter der Bande ist es ja auch nicht so schlecht“, schmunzelt Rotter. Der in seiner bisherigen Laufbahn noch nie gecoacht hat: „Ich habe noch nicht einmal im Nachwuchs jemals irgendjemand trainiert. Daher bin ich dem Verein sehr dankbar, dass man mir die tolle Möglichkeit gibt, mich an der Seite von Headcoach Marco Pewal zu entwickeln.“Als Fan bei der WMBevor es losgeht, wird Rotter bei der WM in Tschechien dabei sein. „Ich werde mir Spiele anschauen, Österreich anfeuern. Wir haben Top-Spieler und ich bin überzeigt, dass sie es wieder schaffen werden.“
Eine Rückkehr nach Wien ist für Rafi immer eine Option: „Coach bei den Capitals zu sein, wäre natürlich eine sehr reizvolle Aufgabe.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.