Immer mehr Gasthäuser in Österreich stehen leer. Eine ähnliche Entwicklung zeichnet sich auch bei Supermärkten und Einkaufszentren ab. Im Burgenland hat sich eine gemeinnützige Siedlungsgenossenschaft darauf spezialisiert, Gebäudeleichen ein neues Leben einzuhauchen.
Im Jahr 1988 wurde in Großpetersdorf im Bezirk Oberwart eine Billa-Filiale eröffnet. Das Geschäft florierte, zog immer mehr Kunden an und wurde zweimal erweitert. Trotzdem wurde das Lokal irgendwann zu klein und entsprach nicht mehr den Anforderungen. Deshalb stampfte die Handelskette vor vier Jahren in unmittelbarer Nähe des bisherigen Standorts eine neue, mehr als doppelt so große Zweigstelle inklusive großem Parkplatz aus dem Boden. Das alte Gebäude stand seither leer.
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