Kinder mit Autismus

Unterstützende Maßnahmen für Pädagogen

Burgenland
23.04.2024 16:00

In den Kindergärten gibt es immer mehr Kinder mit autistischen Störungen. Hier sollen eine Kooperation mit einem Verein, ein Hochschullehrgang und Supervision dem Personal helfen. Außerdem wird wieder ein Telefonie- und Videodolmetsch zur störungsfreien Kommunikation mit fremdsprachigen Eltern installiert. 

Landesrätin Daniela Winkler führt bei ihren Besuchen in Kindergärten viele Gespräche und hört so auch, was den Pädagoginnen am Herzen liegt. Dementsprechend wurde ein Maßnahmenpaket erarbeitet und jetzt auch vorgestellt, das einerseits entlasten und andererseits unterstützen soll. Vier Punkte sind es, die erarbeitet wurden. So wird ab Herbst diesen Jahres mit dem Verein Autismus Burgenland zusammen gearbeitet.

Denn derzeit gibt es im Burgenland 60 Kinder mit der Diagnose Autismus. Und diese Kinder sind sehr verschieden. Viele haben, wenn sie etwas interessiert, die Tendenz wegzulaufen. Andere wiederum sind sehr empfindlich was Lärm angeht. Die Expertinnen des Vereins können hier individuell mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Jedes autistische Kind ist anders und mit jedem Kind muss anders umgegangen werden. (Bild: Hannelore Danzl)
Jedes autistische Kind ist anders und mit jedem Kind muss anders umgegangen werden.

Ebenfalls ab Herbst wird es einen eigens mit der Pädagogischen Hochschule entwickelten Lehrgang geben, in dem die Grundlagen der Sonderpädagogik vermittelt werden sollen. Hauptthema: Professionalisierung im inklusiven Setting. Sprich: Wie gehen Pädagogen in der Praxis mit autistischen Kindern um. Ebenfalls als Unterstützung für die Pädagogen, gibt es ab sofort die Möglichkeit Supervision in den Kindergärten in Anspruch zu nehmen. „Die Supervision ist ein tolles Instrument, um seine Arbeit zu reflektieren“, erklärt Gerda Konrath vom Referat Elementarpädagogik. Wo es Schwierigkeiten gibt, kann man sie durch die Gespräche aufarbeiten.

Last but not least wurde auch das Projekt „Wir verstehen uns“ wieder installiert. „Wir haben in unseren Kindergärten schon lange nicht mehr nur Kinder, die Deutsch sprechen“, erklärt Landesrätin Daniela Winkler. „Da gibt es oft Verständnisprobleme zwischen Pädagogen und Eltern.“ Um dem entgegen zu wirken, gibt es jetzt wochentags von 7 bis 19 Uhr einen Telefon- und Videodolmetsch. 61 Sprachen stehen auf dem Programm, damit Missverständnisse schnell ausgeräumt werden können.

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