Die Forderung der Vorarlberger Grünen nach einer Bodenschutzstrategie sorgte für unstimmiges Echo bei den politischen Mitbewerbern
Einen Maßnahmenkatalog zum Schutz vor weiterem übermäßigen Bodenfraß haben Eva Hammerer und Bernie Weber am Donnerstag in Bregenz vorgestellt. Einerseits wollen die Grünen die Ortskerne stärken und die Verdichtung innerhalb der Gemeindegrenzen fördern, andererseits schlagen sie vor, eine sogenannte Grünflächenzahl einzuführen. Diese soll garantieren, dass zukünftige Bauprojekte angemessene Grünflächen im Verhältnis zur Bebauung erhalten oder schaffen.
Bei den Neos und dem Koalitionspartner ÖVP sorgten die Vorschläge nicht gerade für Begeisterungsstürme. Während die ÖVP betont, dass die Versiegelung in den vergangenen Jahren ohnehin schon stark eingeschränkt worden sei, wiederholen die Pinken ihre Forderung nach einer Landeswirtschaftszone, damit sich Unternehmen in Vorarlberg besser weiterentwickeln können. Damit aber werden die Grünen wiederum keine allzu große Freude haben.
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