Hinweis aus Ukraine

Pole soll für Selenskyj-Attentat spioniert haben

Ausland
18.04.2024 21:16

Ein Pole soll dem russischen Militärgeheimdienst geholfen haben, ein Attentat auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geplant zu haben. Ihm wird vorgeworfen, Informationen über die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen Rzeszow gesammelt und an die Russinnen und Russen weitergegeben zu haben.

„Dies sollte unter anderem den russischen Geheimdiensten helfen, ein mögliches Attentat auf ein ausländisches Staatsoberhaupt – den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj – zu planen“, hieß es seitens der Staatsanwaltschaft in Warschau. Der Hinweis soll von der ukrainischen Staatsanwaltschaft gekommen sein, die dafür umfassendes Beweismaterial vorgelegt hat.

Die Ermittlerinnen und Ermittler werfen dem Mann vor, er habe die „Bereitschaft zum Agieren für ausländische Geheimdienste gegen Polen“ erklärt. Der Mann wurde bereits festgenommen. Ihm drohen bis zu acht Jahre Haft, sollte er verurteilt werden.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Litauen (Bild: APA/AFP/PETRAS MALUKAS)
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Litauen

Ankunfts- und Abreisepunkt für westliche Politiker
Der stark bewachte Flughafen ist etwa 90 Kilometer von Polens Grenze zur Ukraine entfernt. Er spielt nicht nur für Waffenlieferungen eine zentrale Rolle, sondern ist auch Ankunfts- und Abreisepunkt für alle westlichen Politikerinnen und Politiker, die nach Kiew reisen wollen.  Auch Selenskyj und andere ukrainische Spitzenpolitiker nutzen den Flughafen für ihren Weg nach Westen.

Von und nach Kiew wird mit dem Nachtzug gereist, da der Luftraum über der Ukraine gesperrt ist, Ankunftsort ist eine polnische Grenzstadt. Polens Regierung ist ein wichtiger Verbündeter der Ukraine und eine Drehscheibe für die westliche Militärhilfe für das Kriegsland.

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