Je dichter das Gedränge, umso schwieriger kann es werden, eine stabile Internetverbindung mit dem Smartphone zustande zu bringen. Nicht nur auf Events wie Konzerten und Demos prasseln enorme Datenmengen auf die Mobilfunkmasten ein, auch sonst verteilen sich Lastspitzen ungleich. Um zu entscheiden, wer am ausgelasteten Handymast wie schnell surft, wenden die Mobilfunker daher komplexe Verteilschlüssel an und unterteilen Kunden in verschiedene Nutzerklassen. A1 und Magenta teilen die Kunden in bis zu ein Dutzend ein, Drei kannte bisher nur zwei. Doch das hat sich geändert.
Dass am Mobilfunkmast nicht jeder Kunde gleich ist, wird kontrovers diskutiert. Konsumentenschützer kritisieren die Praxis als intransparent. Es sei mit „deutlichem Suchaufwand“ verbunden, Informationen zu den auch als Nutzerklassen oder Verwendungsgruppen bekannten Kundenkategorien zu gewinnen, geißelte die Arbeiterkammer die Praxis in einer Untersuchung. So auch bei der jüngsten Änderung von Drei, wo man die Kundenkategorien als „Leistungsprofile“ bezeichnet. Krone+ erklärt die Hintergründe: Nach welchen Grundsätzen die Anbieter die Bandbreite lenken, wer im Zweifel wie stark gedrosselt wird und wie wahrscheinlich es ist, selbst betroffen zu sein.
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