Hartbergs Volleyballer versuchen aktuell in der Finalserie der AVL ihr Glück gegen Favorit Hypo Tirol (Stand: 0:2). Das lässt auch Verbandspräsident Uwe Stark nicht kalt. Ein weiterer Oststeirer-Klub, AVL-Schlusslicht VBC Weiz, sorgt aktuell für Kopfzerbrechen im österreichischen Verband.
„Hartberg hat bisher Top-Leistungen gezeigt. Aber jetzt wird es schwierig“, weiß Uwe Stark nach dem 0:3 gegen Meister Tirol und dem 0:2-Rückstand in der Best-of-7-Finalserie. „Die abgebrühte Profitruppe von Tirol ist in jedem Spiel für eine Überraschung gut, kann mit ihrem Kader in jedem Spiel taktisch etwas umstellen. Aber vielleicht fällt TSV-Trainer Markus Hirczy ja etwas ein“
Für ein weinendes Auge sorgt beim steirischen Volleyball-Präsidenten die Situation von Weiz. Denn die Oststeirer müssen sportlich den Gang in die zweite Liga antreten. „Was sicher mitschwingt, ist das mehr als zehn Jahre andauernde Hallenproblem“, weiß Stark. Die Oststeirer müssen aufgrund der fehlenden Infrastruktur nach Graz ausweichen. Über eine neue wird seit Jahren nur diskutiert.“
„Plötzlich widerrufen“
Beschlossene Sache ist der Gang in Liga zwei aber wohl noch nicht! „Es hat eine verbindliche Umfrage des Verbandes gegeben, wo nur Weiz und Klagenfurt den Willen zur Bundesliga bekundet haben“, erklärt Obmann Gernot Schoberer. „Der Bewerb wurde gestartet, die Umfrage plötzlich widerrufen.“ Und St. Pölten wollte plötzlich doch aufsteigen. „Jetzt wollen wir ein klares Statement vom Verband haben.“ Bei diesem befasst sich schon das Rechtsreferat mit der Causa.
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