Die Ottakringer Brauerei kritisiert den Preiskampf bei Bier im Handel und betont die Wertigkeit von Bier als landwirtschaftliches Produkt. Der Preis für Bier sei im Geschäft mittlerweile viel zu billig, so Tobias Frank – Geschäftsführer der Ottakringer Brauerei. Diese setzt nun auf Innovationen wie leichtere Biere. Im Gasthaus wird das Krügerl aber immer teurer, sodass immer mehr auf den Genuss im Gastgarten verzichten. Lesen Sie hier, wie die „Krone“-Community zu den aktuellen Bierpreisen steht!
Preiserhöhung für „ein Ottakringer“ nicht gerechtfertigt
Abgesehen von der überwiegenden Mehrheit, welche die aktuellen Preise für Bier in der Gastro kritisiert, gab es einige Stimmen, die besonders eine Kostenerhöhung bei der Sorte der Brauerei nicht ganz nachvollziehen konnten. Christoph3 beschreibt hier mit einer Frage sehr deutlich die Meinung unserer Leser und Leserinnen. Seppdahoam hat wenig Verständnis für eine Teuerung. Er konsumiert zum Beispiel ohnehin lieber Angebote von kleineren Brauereien und verrät auch gleich seine Lieblingsmarke.
„Bier schmeckt mir nur in der Gastro“
Für Alexander1940 stellen die aktuellen Bierpreise in den Gastgärten noch kein Problem dar, zu Hause greife er zudem lieber zu gesünderen Alternativen. Bei weiteren Preissteigerungen sähe das jedoch noch einmal anders aus.
„Sorry- viel zu teuer“
Wie bereits erwähnt, finden aber die meisten, dass der Preis für Bier in der Gastro mittlerweile völlig den Rahmen sprenge. Leser austeiler verweist hier zum Beispiel auf die viel günstigeren Preise im Ausland. Es wundere ihn daher nicht, dass immer mehr Gastbetriebe aufgrund mangelnder Kundschaft schließen müssten. TasmanianDevil und jedermann23 greifen deshalb nur noch auf Bierangebote im Supermarkt zurück, schließlich würden Gehälter ja nicht entsprechend der Preissteigerung erhöht. WoodyXXL367b vermutet außerdem, dass durch diese Maßnahme eventuell auch Wirte wieder zur Besinnung kommen könnten.
Hat Österreich ein „Bierproblem“?
Es sind zwar im Vergleich nur wenige, dennoch finden ein paar unserer User doch Verständnis für die hohen Preise oder sogar eine Preiserhöhung bei Bier. KEINGESCHWURBEL prangert zum Beispiel an, dass das Gerstengetränk im Gegensatz zu alkoholfreien Alternativen um einiges billiger sei – seiner oder ihrer Meinung ist das unverständlich. Mietzekatzen246 und provernunft finden das beleibte Feierabendgetränk vielmehr zu billig! Höhere Preise würden eventuell sogar zu weniger Menschen mit Alkoholproblemen führen. Rumtreiber geht sogar noch einen Schritt weiter und sieht Bier als Einstiegsdroge. Er fordert, dass der Konsum reglementiert wird.
Wie stehen Sie zum Thema Bier? Finden Sie die aktuellen Preise mittlerweile zu teuer oder halten Sie diese, insbesondere in der Gastro, für angebracht? Hat Österreich ein „Bierproblem“? Welche Marken und Sorten zählen ansonsten zu Ihren Favoriten? Teilen Sie Ihre Meinung mit uns in den Kommentaren!
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