Australian-Open-Sieger Jannik Sinner hat Masters-1000-Turnier in Miami nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch seine Fähigkeiten als „Ersthelfer“ unter Beweis gestellt. Als eine Zuschauerin auf der Tribüne umkippte, reagierte der Südtiroler geistesgegenwärtig.
Anfang des zweiten Satzes im Viertelfinal-Match zwischen Sinner und Christopher O‘Connell herrschte plötzlich Unruhe auf der Tribüne. Eine Frau war dort plötzlich umgekippt, wohl der Hitze und Luftfeuchtigkeit geschuldet. Das Tennis-Match wurde zur Nebensache.
Der Südtiroler reagierte geistesgegenwärtig und besorgte der Zuseherin schnell Wasser, Handtücher und einen Eisbeutel, aus dem Kontingent, das den Spielern zur Verfügung gestellt wurde. Er ließ die Sachen in den Zuschauerbereich weiterleiten.
Sinner als Liebling der Fans
Die Frau erholte sich, nachdem auch Sanitäter zu ihr geeilt waren, relativ schnell. Bald konnte Entwarnung gegeben und das Spiel fortgesetzt werden. Sinner wurde vom Publikum mit großen, herzlichen Applaus bedacht und konnte sich schließlich in zwei Sätzen gegen den Australier durchsetzen.
Es ist nicht die erste Aktion des 22-Jährigen, die für Aufsehen sorgt. Vor knapp zwei Wochen flogen ihm bereit in Indian Wells die Herzen des Publikums zu, als er während einer Regenunterbrechung den Schirm eines Ballmädchens hielt und sich dabei locker mit ihr unterhielt.
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