Vier Erwachsene mit vier (Klein-)Kindern – eines erst ein Jahr alt – konnten sich Sonntagmorgen aus einem brennenden Haus in Schwaz im Tiroler Unterland retten. Auch Nachbarn wurden evakuiert. 130 Feuerwehrleute und ein Großaufgebot des Roten Kreuzes standen im Einsatz.
„Es geht allen gut, der Rest ist egal!“ Ekrem Kirchmeyr (52) stand am Sonntagvormittag noch unter Schock. Er lebte mit seiner Frau (39) und den beiden Kindern (4 und ein Jahr alt) im ersten Stock des Wohnhauses in der Schwazer Lahnbachgasse, dessen Dachstuhl am Sonntagmorgen in Flammen aufging.
Bersten von Glas gehört
„Wir sind zum Glück kurz vor halb sechs durch das Bersten von Glas aufgewacht. Da standen der Dachstuhl und die Terrasse schon in Vollbrand“, schildert er, „dann haben wir sofort das Haus verlassen.“
Es geht allen gut, der Rest ist egal.
Ekrem Kirchmeyr, Hausbewohner
In Sicherheit bringen konnte sich auch ein indisches Paar (42 und 40 Jahre alt) samt den beiden Kindern (12 und 5), das sich in einer Ferienwohnung im Erdgeschoß aufhielt.
Personen aus Nachbarhaus evakuiert
„Es sah bei unserem Eintreffen schlimm aus, das Gebiet ist komplett verbaut, mehrere Dachstühle greifen ineinander“, sagt Hilmar Baumann, Kommandant der Feuerwehr Schwaz. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich zunächst darauf, ein Übergreifen der Flammen auf Nachbarhäuser zu verhindern. „Als dies gesichert war, haben wir uns auf das Bekämpfen des Dachbodenbrandes konzentriert“, schildert Baumann.
Aus einem benachbarten Mehrparteienhaus haben die Rettungskräfte zwei 63-jährige Bewohner evakuiert, weil Fenster geborsten und Rauch eingedrungen war.
Verletzte gab es keine, der Dachboden brannte völlig aus, die Brandursache ist unbekannt. 130 Florianis aus der gesamten Region sowie Polizei und Rettung standen im Einsatz.
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