Das Brucknerhaus bietet viel mehr als klassische Musik. An welche Anekdoten sich die Promis anlässlich des Fest-Aktes noch erinnern konnten, wer einst als Türsteher dort begann und wodurch der ehemalige „Chef des Hauses“ erst richtig berühmt wurde.
Man soll die Feste feiern, wie sie fallen! Wahre Worte. Einem Anton Bruckner hätte dieser Abend wohl gefallen. Und die meisten Gäste waren auch voller Vorfreude und Spannung auf die Wiener Philharmoniker und Dirigent Zubin Mehta. Die meisten – wohlgemerkt! „Ich freue mich auf das Ende der Veranstaltung, weil die dauert zu lange“, meinte nämlich Wolfgang Winkler, Ex-Intendant des Brucknerhauses. Wobei er ausschließlich die Reden der Politiker gemeint hat. Wie es bei ihm mit einem Blick in die Vergangenheit aussieht? „Wissen Sie, wie schnell man berühmt wird, wenn man etwas absagt. Die Klangwolke zum Beispiel“, nickte Winkler. „Das war nicht so lustig. Eine einsame Entscheidung. Aber so wirst du schlagartig bekannt.“
Vom Türsteher zum Geschäftsmann
Auch Design-Center-Boss Thomas Ziegler teilt eine wirklich interessante Vergangenheit mit diesem Haus. „Ich hab’ als Türsteher hier begonnen. Und bin so ins Event-Geschäft gerutscht“, lachte Ziegler. Mit seiner Frau Petra war er erst vor rund einem Monat beim Polizei-Ball hier. „Wir haben extra einen Tanzkurs dafür gemacht. Hat sich ausgezahlt“, erzählte seine Gattin.
Unterschiedliche Erinnerungen an das Haus
Für Linz-AG-Generaldirektor Erich Haider steht das Brucknerhaus in Zusammenhang mit „tollen Bällen, schönen Konzerten und das kulturelle Leben in Linz“. Während Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger an Beethoven und Tschaikowski denkt. Nicht ganz so klassisch ging’s Maria Mayr an. „Ich war als Kind oft hier. Vor Weihnachten gab’s da immer Aufführungen mit Chören, das war wunderschön und bleibt mir immer in Erinnerung“, so die Chefin des Modeunternehmens Fussl.
Außerdem gesichtet: Heinrich Schaller (Raiffeisen Landesbank), Andreas Winkelhofer (OÖ Tourismus) oder Peter Augendopler (Backaldrin).
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