Ein verführerischer Duft zieht durch das Kloster Maria Jeutendorf – denn dort werden in aller Sorgfalt „geheiligte“ Hostien erzeugt. Veredelt wird ausschließlich Getreide von heimischen Bauern.
„Der Leib Christi soll und darf nicht bröseln. Umso sorgfältiger backen wir hier die Hostien für viele Pfarren“, lächelt Priori Elija Kreimel vom Kloster Karmel Mater Dolorosa, wo die Nonnen des Ordens erstmals 1985 einzogen waren und seither in der Diözese St. Pölten eine besondere Gemeinschaft bilden.
Jeden Tag stehen die frommen Schwestern Gottes schon in den frühesten Morgenstunden auf – um gleich nach dem Gebet vor dem Altar an den Backofen zu eilen.
Auf Qualität dürfen sich die Empfänger der Hostien jedenfalls verlassen. Denn es werden – so schreibt es auch das strenge Kirchenrecht im Vatikan vor – nur Wasser und Weizenmehl verwendet. Oberin Elija ist ganz vom Geiste der Bewahrung der Schöpfung durchdrungen. Denn spirituell veredelt wird ausschließlich Getreide von heimischen Bauern.
Flehentlicher Appell der Nonnen an die Priester: „Bezieht Eure Hostien ausschließlich von Gemeinschaften, die im christlichen Geist leben. Denn es ist etwas anderes, wenn die Bäckerinnen ihr Leben in Hingabe zu unserem Herrn Jesus Christus orientieren ...“
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