Auf dem Weg zum Weltrekord brachte sie die letzten 50 Meter Freistil in 28,93 Sekunden hinter sich - 17 Hundertstel-Sekunden schneller als Lochte bei seinem souveränen Sieg. Auf ihrer vorletzten Länge war sie gar acht Zehntel besser als Phelps. So etwas war einer Frau noch nie gelungen.
Doping-Frage drängt sich auf
Diese neue China-Dominanz wirft Fragen auf, nachdem vor knapp zwei Jahrzehnten Dutzende Schwimmer bei Doping-Kontrollen aufgeflogen waren. "Wir trainieren sehr gut, auf sehr wissenschaftlicher Basis, deswegen haben wir uns so verbessert", sagte Ye über die Gründe für die Leistungssprünge. 2011 hatte sie bei der Heim-WM in Shanghai als 15-Jährige bereits die 200 Meter Lagen gewonnen. Dieser Olympiasieg dürfte ihr in London ebenfalls nicht zu nehmen sein.
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