Eigentlich hatte man die Sprengung bereits am frühen Nachmittag erwartet, doch die Arbeiten gestalteten sich deutlich aufwendiger als ursprünglich angenommen. Der zu lösende Felsblock hatte eine Größe von etwa 40 Kubikmetern und war rund 100 Tonnen schwer. Ein Spezialunternehmen hatte ihn mit 16 Bohrlöchern für den Sprengstoff versehen.
Gesamtes Felsmassiv war in Bewegung
Laut dem von der Asfinag beigezogenen Geologen Robert Vanek aus Graz befand sich vor der Sprengung das gesamte Felsmassiv in Bewegung. Aufgrund der Regenfälle in den vergangenen Tagen dürften sich zwischen 5.000 und 8.000 Kubikmeter Fels bis zu einem halben Meter nach vorne bewegt haben. Ein Abtrag des gesamten Massivs war jedoch nicht möglich.
Nach der Sprengung und Beseitigung des Materials wurde von den Experten eine Neubeurteilung vorgenommen. Sie befanden, dass keine akute Gefahr mehr bestünde. Jedenfalls erforderlich seien aber weiterführende Sicherungsmaßnahmen, wie etwa die Einrichtung eines vermessungstechnischen Überwachungssystems sowie die Errichtung einer Steinschlagschutzverbauung.
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