Nach dem Regenwurm, dem Igel und der Biene rückt heuer in der Landeshauptstadt eine Amphibienart in den Mittelpunkt, um vor allem Kindern die Bedeutung des Artenschutzes näherzubringen.
Um vor allem bei Kindern das Bewusstsein für die Bedeutung des Artenschutzes zu stärken und Maßnahmen zum Schutz von bedrohten Arten und deren Lebensräumen zu fördern, rief Bürgermeister Thomas Steiner im Jahr 2021 das Eisenstädter „Tier des Jahres“ ins Leben. Nach dem Regenwurm, dem Igel und der Biene ist heuer die Erdkröte dran. „Zugegeben: Die Erdkröte ist nicht das niedlichste Tier, aber sie ist ein extrem wertvolles. Denn obwohl diese weitverbreitete Amphibienart nicht mit Äußerlichkeiten punkten kann, ist sie enorm wichtig für das ökologische Gleichgewicht und ein nützlicher Schädlingsbekämpfer“, so Steiner.
Riskante Wanderung
Wie alle heimischen Amphibienarten stehen auch Kröten im Burgenland unter Naturschutz, da sich ihre Anzahl stetig verringert – vor allem im Frühling, wenn sie mehrere Kilometer zu den Laichgewässern wandern, um dort ihre Eier zu legen. Dabei überqueren sie auch Straßen und werden leicht Opfer von Autoreifen.
Projekt wird von Expertin begleitet
Es wird heuer in der Landeshauptstadt wieder mehrere Aktionen rund um das „Tier des Jahres“ geben. Bei diesen können alle Generationen, aber vor allem die Kinder, die Welt der Erdkröte entdecken. Es wird neben einer kindgerechten Broschüre wieder Workshops in den Kindergärten geben. Begleitet wird das Projekt von Tanja Duscher, einer Expertin in Sachen Wildökologie, Artenschutz und Naturbildung.
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