Aktuelle Zahlen zeigen: Die Jagd in Niederösterreich wird weiblicher. „Für Frauen ist Jagd Leidenschaft“, so die Generalsekretärin des NÖ Jagdverbands.
Im Vorjahr erzielte man sogar mit 249 neuen Jungjägerinnen – also jene, die in den ersten drei Jahren nach der Jagdprüfung auf die Pirsch gehen – den historischen Höchstwert. Aktuell liegt der Anteil der heimischen Jägerinnen bei 10,8 Prozent. „Sie wollen Lebensräume erhalten, an gesunden Wildbeständen mitwirken und Wildbret gewinnen. Für Frauen ist die Jagd Leidenschaft“, betont Sylvia Scherhaufer, Generalsekretärin des NÖ Jagdverbandes. Zentrale Motive seien die Liebe zur Natur und das Interesse an Wildtieren sowie an natürliche Zusammenhängen.
Knapp die Hälfte der Frauen gehe zumindest einmal auf die Pirsch, ein Viertel sogar mehrmals die Woche. Aus der Sicht der Jungjägerinnen, diene das Handwerk der Jagd in erster Linie dem Erhalt von Wildlebensräumen sowie dem Erhalt eines angemessenen, artenreichen und gesunden Wildbestandes. Auch die Vermittlung von Wissen über Jagd, Wild und Natur sowie die Gewinnung von hochrangigem Wildbret stehe im Vordergrund, bestätigt eine Umfrage des Gallup Instituts (2021) und Feedback aus den Jagdkursen.
Frauen in Funktionärsebene
Sylvia Scherhaufer ist nur eine der Frauen, die in der Männerdomäne den weiblichen Anteil anhebt. Frauen seien in Vorstand, Ausschuss und Ausschuss-Ersatz vertreten, heißt es in einer Aussendung des NÖ Jagdverbands.
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