In drei Meter Höhe war ein Neunjähriger auf einem Baum gefangen. Er steckte in einer Astgabel fest und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Seine Freunde organisierten Hilfe. Als die Einsatzkräfte bei dem Schüler ankamen, war dieser bereits den Tränen nahe.
Zu einem kuriosen Berge-Einsatz mussten am Dienstagnachmittag vier Feuerwehren – darunter zwei Höhenretterstützpunkte – in der Gemeinde Pasching ausrücken. Dort war ein Neunjähriger beim Spielen mit Freunden gegen 15.15 Uhr übermütig auf einen alten Weidenbaum geklettert.
Als der Bub in drei Meter Höhe war, rutschte er am Stamm plötzlich so unglücklich ab, dass sein linkes Bein massiv in einer Astgabel eingeklemmt wurde. Der Schüler konnte sich selbst nicht mehr daraus befreien, klagte über Schmerzen.
Kind war „ziemlich verzweifelt“
Die Freunde eilten daraufhin zu einem nahen Haus, dessen Besitzerin auch sofort die Rettungskette in Gang setzte. „Bei unserer Ankunft war der Bub schon ziemlich verzweifelt. Durch den Einsatz von Leitern und Muskelkraft konnten wir aber einen Ast so weit verbiegen, dass der Bub sein Knie wieder herausziehen konnte“, sagt Dominik Wögerbauer, Einsatzleiter der Feuerwehr Pasching.
Der Neunjährige wurde vom Roten Kreuz erstversorgt, musste aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden - er hatte glücklicherweise nur leichte Abschürfungen erlitten.
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