Max Eberl, neuer Bayern-Sportvorstand, hat sich mit klaren Worten erstmals an das Team gewandt. Er sei ein Kind des Vereins und wisse, was „Mia sein mia“ bedeutet. Diese Identifikation mit Bayern erwarte er auch von jedem Spieler. Hinter den Kulissen wird schon am Umbruch gearbeitet.
„Ich bin ein Kind des Vereins, ich bin Bayern-Fan durch und durch“, betonte Eberl in seiner ersten Ansprache gegenüber der Mannschaft. Wie „Sport Bild“ berichtet, soll der neue Sportdirektor seinem Team eine klare Botschaft vermittelt haben. Jeder Spieler des FC Bayern muss diese totale Identifikation mit dem Verein besitzen.
Er möchte damit das legendäre „Mia san mia“-Gefühl wieder stärken, das zuletzt abhandengekommen war. Anschließend führte Eberl viele Einzelgespräche mit Manuel Neuer und Co. Dabei sprach er auch auffällig lange mit den jüngeren Spielern, die er vermehrt einbinden möchte.
Gespräch mit Kimmich steht an
Demnächst steht zudem ein Gespräch mit Joshua Kimmich an. Dabei soll geklärt werden, wie der 29-Jährige seine Zukunft plant. Von einer Vertragsverlängerung bis hin zu einem vorzeitigen Abschied scheint derzeit alles möglich. Doch die wichtigste Baustelle ist derzeit die Trainer-Frage.
Am Montag wiederum lud der neue Sportvorstand die Bayern-Mitarbeiter zu einem Weißwurst-Frühstück in die Klub-Kantine ein. „Kommt gerne auf mich zu“, betonte der 50-Jährige dabei und suchte anschließend das Gespräch mit möglichst vielen Anwesenden.
Bezeichnend für die anhaltende Unruhe im Verein war die Eröffnung der Veranstaltung durch Vorstandschef Jan-Christian Dreesen. Der 56 scherzte: „Letzte Woche haben wir dich vorgestellt–und jetzt bist du immer noch da.“ Angesichts der häufigen Personal-Rochaden in den vergangenen Jahren eine treffende Bemerkung.
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