Sarah Dreier geht mit großer Vorfreude in den Skibergsteig-Weltcup in Schladming. Ihr Sieg vom Vorjahr verleiht der Pinzgauerin Kraft. Freunde und Familie werden sie beim Heimweltcup tatkräftig unterstützen.
Richtig ins Schwärmen gerät Sarah Dreier, wenn man sie auf den Skibergsteig-Weltcup in Schladming anspricht. Bei ihrem Heimrennen feierte die Pinzgauerin im vergangenen Jahr ihren ersten Weltcup-Sieg. Diesen Tag hat die 28-Jährige oft im Kopf: „Ich denke immer noch gerne daran zurück. Darauf ausrasten kann ich mich zwar nicht, aber es gibt mir Zuversicht und Kraft.“
Kraft, die sie in den vergangenen Monaten nicht immer ausreichend hatte. Eine Krankheit warf Dreier im Jänner leistungstechnisch zurück. „Ich hatte Corona und wurde anschließend den Schnupfen und den Husten nicht richtig los. Mit diesen Voraussetzungen Rennen zu bestreiten, war alles andere als leicht.“
Pünktlich zum Jahreshighlight in Schladming hat sie aber ihre Gesundheit und ihre Topform wieder gefunden. Einem guten Ergebnis im heutigen Vertical-Bewerb (13.30) steht somit nichts im Weg, eventuell wird Dreier mit einem Sieg gar zur Wiederholungstäterin. „Schladming ist für uns Österreicher neben der Europameisterschaft heuer die wichtigste Veranstaltung. Ich fühle mich gut vorbereitet und topfit. Natürlich hoffe ich, dass ich wieder um die Spitzenpositionen mitkämpfen kann.“
Debüt bei den Herren
Unterstützung erhält die Neukirchenerin dabei von Familie und Freunden. „Ich weiß gar nicht, wie viele Leute dabei sein werden. Aber es dürften einige sein“, grinst Sarah, die neben dem Vertical auch den Nacht-Sprint am Samstag absolvieren wird. In diesem rechnet sich Dreiers Teamkollegin Johanna Hiemer, die in Schladming aufgewachsen ist, gute Chancen auf einen Podiumsplatz aus.
Bei den Herren sind unter den zahlreichen heimischen Startern auch zwei Salzburger mit von der Partie. Hannes Lohfeyer und Kevin Hinterberger, der sein Weltcup-Debüt gibt, zählen aber eher zu den Außenseitern.
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