2773 Patienten versorgt das Rote Kreuz in Niederösterreich - und das pro Tag! Die größte Last schultern die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter. Ihr Einsatz ist im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar.
Mit einem großen Dankeschön begann Johanna Mikl-Leitner die Leistungsbilanz des Roten Kreuzes für das Jahr 2023. Denn die Landeshauptfrau weiß, dass es ohne Freiwillige auch in Niederösterreich nicht geht. Zu groß der Einsatz der mehr als 18.000 ehrenamtlichen Helfer, der im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar wäre.
Beeindruckende Bilanz
2,4 Millionen Stunden leisteten die Freiwilligen bei der landesweit größten Rettungsorganisation im vergangenen Jahr, der Großteil davon entfällt auf den Akut- und Sanitätsdienst. Gesundheits- und Soziale Dienste machten 373.000 Stunden aus, knapp 88.000 Stunden entfiele auf die Jugendbetreuung. Generell steigt das Interesse beim Nachwuchs, 1727 unter 18-Jährige engagieren sich mittlerweile beim blau-gelben Roten Kreuz.
Mikl-Leitner betonte zudem die Wichtigkeit von Erste-Hilfe-Kursen: „Damit jeder im Ernstfall zum Lebensretter werden kann.“ Dass die Rettung nicht nur für die Menschen im Land ein verlässlicher Partner ist, sondern auch für die Politik, unterstrich Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig: „Auch was das Rote Kreuz für die Armutsbekämpfung im Land leistet, ist vorbildlich.“ Lob, das der neue NÖ-Präsident Hans Ebner an „seine“ Rotkreuzler weitergab. Essenziell sei für ihn das große gemeinsame Ziel: „Wir wollen mit der Kraft der Menschlichkeit unsere Zukunft gestalten!“
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