In der heutigen Sonderlandtagssitzung dreht sich einmal mehr wieder alles rund um das Thema Teuerung. Und während sich die Abgeordneten über Inflation und Co. den Kopf zerbrechen, werden die Roten einmal mehr ins Visier von TK-Boss Gerhard Köfer genommen.
Nicht nur in der Bevölkerung ist das Thema Teuerung ein Dauerbrenner. Auch im Kärntner Landtag sind Inflation und Co. ein äußerst begehrtes Thema. Denn seit der Landtagswahl 2023 traten die Abgeordneten bereits elfmal zusammen, und in beinahe jeder Aktuellen Stunde drehte es sich um die Teuerung. Da verwundert es nicht, dass auch die heutige zwölfte Landtagssitzung, die auf Verlangen der Freiheitlichen einberufen wurde, sich mit den hohen Stromkosten und der Teuerung beschäftigt. Und dabei dürfte der Ausgang einmal mehr prognostizierbar sein: Das Thema wird im Kärntner Landtag wohl nicht zu lösen sein - so wie die letzten Male auch.
Köfers „rote Liste“ und eine uralte Fehde
Wortwörtlich eine „rote Liste“ dürfte Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer angelegt haben. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Spittaler Bürgermeister einen roten Politiker ins Visier nimmt. Einer, der ganz oben auf seiner Liste stehen dürfte, ist Gernot Nischelwitzer, der ehemalige Zentralbetriebsrat des Landes. Er erhielt, wie berichtet, anlässlich seiner Pensionierung das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes. Das stößt Köfer ordentlich auf.
Deshalb wird auch Landeshauptmann Peter Kaiser in der heutigen Landtagssitzung dem TK-Boss Rechenschaft ablegen müssen. Köfer möchte von Kaiser wissen, warum Nischelwitzer, der laut Köfer für zahlreiche Skandale und Vorfälle verantwortlich sei, diese besondere Würdigung des Landes erhalten habe. Und warum der Akt mit Dringlichkeitsvermerk versehen gewesen sei.
Eine alte Fehde, die vielleicht mit der heutigen Landtagssitzung endgültig Geschichte sein könnte.
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