Ausstellung im Lentos

Die Donau und ihre Geschichte in Wien und Linz

Oberösterreich
23.02.2024 17:00

„Wir versuchen ein Landschaftsbild zu zeigen, das in die Tiefe geht“, sagen die Wiener Herwig Turk und Gebhard Sengmüller. Sie porträtieren die „Lebensader Donau“ im Kunstmuseum Lentos und nennen die Ausstellung „Donau:Insel“.  Hier machen sie nicht nur das Grundwasser sichtbar, sondern viele historische Entwicklungen.

Die Donau ist mit 2857 Kilometern Länge der zweitgrößte Fluss Europas. An der „Lebensader“ prallen die Interessen von Industrie, Ökologie und Tourismus zusammen. Dem spüren Herwig Turk und Gebhard Sengmüller im Lentos in der sehenswerten Ausstellung „Donau:Insel“ nach.

Herwig Turk und Gebhard Sengmüller widmen sich im Lentos der Donau
Herwig Turk und Gebhard Sengmüller widmen sich im Lentos der Donau(Bild: Heribert Corn)

Jeder Eingriff im Flussgebiet hat einen Effekt
Erzählt werden Geschichten des Flusses rund um Wien und Linz. Das Künstlerduo wählte dafür einerseits Lesetafeln, um die Veränderungen in den letzten 100 Jahren zu dokumentieren. „Jeder Eingriff hat einen Effekt“, mit dem man oft noch Jahre später zurechtkommen müsse, so Turk, etwa Regulierungen oder andere bauliche Eingriffe - und deren gab es viele.

Mit Stahlseilen und Drohnen
Andererseits gibt es Installationen wie rostige Stahlseile, die von der industriellen Schifffahrt berichten. Ein zerlegtes Boot deutet die Rolle der Donau in der Fischerei und im Sport an. In Drohnenaufnahmen entdeckt man aus der Vogelperspektive den Dialog zwischen Siedlungen, Häfen oder schrumpfenden Naturlandschaften.

Insgesamt gibt die Ausstellung (bis 5. Mai), die von Veranstaltungen und Workshops flankiert wird, gelungen den Anstoß, sich mit der Donau und ihrer Bedeutung für Mensch und Umwelt auseinanderzusetzen.

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