Millionenregen

So viel kassierte Sturm schon im Europacup!

Steiermark
22.02.2024 08:00

Erstmals seit 23 Jahren tanzt Sturm auch noch im Frühjahr auf dem europäischen Parkett. Als einziger österreichischer Klub. Nach dem 4:1-Sieg im Playoff-Heimspiel gegen Slovan Bratislava winkt am Donnerstag  der Aufstieg ins Achtelfinale der Conference League. Und damit der nächste Geldregen für die Grazer. 

Thomas Tebbich, Geschäftsführer Wirtschaft bei Sturm, reibt sich die Hände. Verständlich! Neben dem sportlichen Ausrufezeichen klingen auch die Vereinskassen. Seid umschlungen, Millionen! Denn das historische Überwintern im Europacup-Geschäft sorgt für nicht kalkulierte Einnahmen. „Für den Aufstieg als Gruppendritter der Europa League im Herbst in die Conference League haben wir nochmals 300.000 Euro kassiert. Kommt die Mannschaft gegen Slovan Bratislava ins Achtelfinale, kommen weitere 600.000 Euro dazu“, rechnet Sturms Mann der Zahlen vor. Nach dem 4:1 in Graz wohl hoffentlich nur mehr Formsache. Sollten die Mannen von Christian llzer anschließend auch die Hürde Viertelfinale packen, überweist der europäische Fußballverband eine weitere Million an die Schwarzen.

Die schon jetzt im Europacup ordentlich Geld gescheffelt haben. Allein 3,63 Mio. Euro gab es als Startgeld in der Europa League, 840.000 Euro streifte man für die vier Punkte in der Gruppenphase ein. Allein das Siegestor von William Böving beim 1:0 in Polen gegen Rakow war 630.000 Euro wert. Damit aber nicht genug: Weil Sturm beim Klubkoeffizienten sechs Mannschaften überholt hat, fließt auch hier reichlich „Kohle“ an die Mur.  „Pro überholtem Klub gibt es 132.000, macht insgesamt also weitere 792.000“, erklärt Tebbich.

Wegen LASK weniger für Sturm
Die Gelder sprudeln auch pro Heimspiel durch den sogenannten Marktpool (TV-Geld, usw.) Nach der dritten Qualifikationsrunde in der Champions League, der Europa-League-Gruppenphase (3) und dem jetzigen Playoff-Hinspiel sind das auch wieder an die 500.000 Euro. Wobei Sturm in dieser Saison aus dem Marktpool weniger lukriert als noch im Jahr davor. Der Grund? Der LASK! Tebbich: „In der Vorsaison waren wir der einzige österreichische Vertreter in der Gruppenphase der Europa League, haben ergo das gesamte Geld aus diesem Topf erhalten. Diesmal nicht, wir als Cupsieger haben 60 Prozent bekommen, der LASK 40.“

Und dann gibt es selbstredend ja auch noch die Einnahmen aus dem Kartenverkauf. „Beim Ticketing kommen wir pro Spieltag in Liebenau auf einen sechsstelligen Betrag“, sagt der schwarz-weiße Schatzmeister, der aber betont: „Da gibt es natürlich auch etliche Ausgaben, wie zum Beispiel Security, Polizei und Rettung.“

6,5 Millionen Euro bisher
Am Hungertuch nagen die Grazer jedenfalls nicht: „Alles in allem belaufen sich unsere Europacup-Einnahmen bisher auf etwa 6,5 Millionen“, rechnet Tebbich hoch. Und was passiert mit dem vielen Geld? Ein Teil geht an die Mannschaft, die internationalen Prämien wurden zwischen Klubführung und Mannschaftsrat schon vor der EC-Saison ausgehandelt. Ein Teil fließt in infrastrukturelle Maßnahmen, ein Teil in die Ablöse neuer Spieler, ein Teil ins Sparschwein.

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