Jede 10. Autofahrt könnte in Niederösterreich zu Fuß oder mit dem Rad absolviert werden. Der Verzicht aufs Auto spart aber nicht nur Geld, sondern stärkt noch dazu die Gesundheit. Bereits zum 20. Mal wird deshalb zum Autofasten aufgerufen.
Könnten Sie sich vorstellen, 40 Tage lang auf das Auto zu verzichten? Dieser Frage ging auch das Team der „Krone“ nach und hörte sich ein wenig um. Für die Mehrheit der befragten Niederösterreicher wäre das sogenannte „Autofasten“ nicht möglich. Denn die meisten sind auf den Pkw angewiesen – dies ist zum Großteil dem Beruf geschuldet.
Aktion startete am Aschermittwoch
Trotzdem rufen religiöse Gemeinschaften und der Verkehrsklub (VCÖ) dazu auf, während der Fastenzeit das Auto öfters stehenzulassen. Denn die Distanz jeder zehnten Autofahrt sei in Niederösterreich zu Fuß bewältigbar, so Experten des VCÖ. Außerdem seien vier von zehn Autofahrten kürzer als fünf Kilometer, was bei vorhandener Rad-Infrastruktur gut mit dem Fahrrad zu schaffen wäre. Weitere Strecken könnten auch mit dem bereits verbreiteten E-Bike geradelt werden. Auch Öffis bringen einen von A nach B.
„Die Fastenzeit eignet sich gut, um bewusster zu leben und auch bewusster mobil zu sein. Das heißt, nicht aus Gewohnheit ins Auto zu steigen, sondern vorher zu überlegen, ob es Alternativen gibt, etwa kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen“, betont VCÖ-Expertin Katharina Jaschinsky.
Gut fürs Börsel und fürs Wohlbefinden
Und man spart beim Autofasten auch noch eine Menge Geld! Denn gerade bei kurzen Autofahrten ist der Spritverbrauch deutlich höher als im Durchschnitt. Den Autoschlüssel zuhause zu lassen, schont aber nicht nur das Geldbörserl. Regelmäßige Alltagsbewegung ist noch dazu gesund.
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