Mit einem äußerst komplizierten Verkehrsunfall musste sich die Feuerwehr im Waldviertel auseinandersetzen. Nachdem sich ein Kombi am Dienstagabend selbstständig gemacht hatte, war das Fahrzeug in einem Garagentor verkeilt. Die Ein- und Ausfahrt war kurzfristig nicht möglich.
Kein lustiger Ausklang für den Faschingsdienstag hatten die Kameraden in Zwettl. Sie mussten ihre Kostüme kurzerhand wieder gegen die Einsatzuniform tauschen. Der Alarm „Pkw gegen Garagentor“ ließ dabei noch nicht auf die komplizierte Bergung schließen.
Crash endete ohne Personenschaden
Dass bei dem Unfall niemand verletzt wurde, hatte einen einfachen Grund: Im Wagen saß zu dem Zeitpunkt nämlich gar kein Lenker! Das Fahrzeug hatte sich offenbar auf einem der Garageneinfahrt gegenüberliegenden Parkplatz selbstständig gemacht und war gegen das Gitter gerollt. Ob einfach vergessen wurde, die Handbremse anzuziehen, oder ein technischer Defekt vorliegt, muss noch untersucht werden.
Zufahrt zu Wohnhausanlage gesperrt
Die freiwilligen Helfer schritten dennoch rasch zur Tat: Denn weil der Kombi derart in dem Tor verkeilt war, ließ sich dieses auch nicht mehr ohne weiteres öffnen. In weiterer Folge konnten auch die Bewohner der großen Wohnhausanlage weder ein- noch ausfahren. Mit Zange und Bolzenschneider wurde der Mechanismus „geknackt“, um das Tor wieder aufzurollen.
Erst danach konnte der demolierte Wagen aus der misslichen Lage befreit - und das Rollgitter in geöffneter Position mit Spanngurten gesichert werden. „Wenn sich ein Garagentor aufgrund einer Beschädigung nicht mehr öffnen lässt, ist das auch aus Brandschutzgründen äußerst gefährlich“, meinte ein Floriani.
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