Zwei Monate war im Lavanttaler Werk Pause, jetzt geht es wieder los.
Das Stora-Enso-Sägewerk Bad St. Leonhard produziert Schnittholzprodukte, nach der zweimonatigen Pause der Basisproduktion hat das Werk seinen Betrieb nun wieder voll aufgenommen. 120 der 270 Beschäftigten durften mit einem Aussetzungsvertrag im Dezember und Jänner nicht arbeiten, jetzt kamen sie zurück. „Diese Mitarbeiter sind in der Rundholzsortierung sowie im Säge- und Hobelwerk beschäftigt. Die schwache Nachfrage am Markt, die Rezension in der Baubranche und die gestiegenen Kosten waren Schuld an der Pause“, sagt Sprecherin Sabrina Bartl.
Viele Sägewerke hatten österreichweit einen massiven Einbruch, die Nachfrage nach Holzprodukten sei jetzt wieder im Steigen. Stora Enso hat auch Werke in Ybbs und Brand in Waldhausen.
„In der Zwischenzeit wurde auf den Dächern eine neue Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von 1,5 MWp installiert. Das ist die größte Anlage bei den Stora-Enso-Werken“, erzählt Bartl. „Der nachhaltig produzierte Strom kann zwölf Prozent des benötigten Strombedarfs decken“, ist Bartl stolz. Zudem wurde eine Spalt- und Nachsortieranlage für die Hobelhalle angeschafft. „Das ermöglicht zusätzliche Marktchancen und sichert künftig attraktive Arbeitsplätze.“
Das Werk nimmt Lehrlinge auf, auch Werksleiter Christian Scharf ist ein ehemaliger Lehrling. Zudem wird Lehre mit Matura angeboten.
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