Bei den Bayern-Bossen soll sich der Eindruck verfestigt haben, dass Thomas Tuchel nur „schwer zu kontrollieren“ ist. Insbesondere seine zuletzt „dünnhäutige Reaktion“ auf öffentliche Kritik dürften Hoeneß und Co. ein Dorn im Auge sein. Wird das Titel-Duell in Leverkusen zu Tuchels Schicksals-Spiel?
Die Reise nach Leverkusen am Samstag könnte nicht nur für die Titelambitionen der Bayern schicksalshaft werden, sondern auch für Trainer Thomas Tuchel. Wie „Sportbild“ berichtet, sollen die Bayern-Bosse vom jüngsten Verhalten des Trainers irritiert sein. In TV-Interviews lag der Fokus von Tuchel nach dem Sieg gegen Mönchengladbach nämlich mehr auf der Kritik von Experten an seiner Person, als auf dem Spiel seiner Mannschaft.
Der 50-Jährige stellte die „extrem persönliche und unsachliche Berichterstattung“ in den Mittelpunkt. Gemeint war vor allem die fortwährende Kritik von Didi Hamann. Während sich Vorstandschef Jan-Christian Dreesen demonstrativ vor den Trainer stellte, blieb Tuchel-Fürsprecher Uli Hoeneß ungewohnt stumm.
Eberl als Lösung?
Hinter den Kulissen soll die „Unkontrollierbarkeit“ des Trainers ein großes Thema sein. Wenn gegen Leverkusen ein Sieg gelingt, könnte das etwas Ruhe in den Verein bringen. Eine Niederlage hingegen dürfte Tuchels Job infrage stellen.
So oder so soll der designierte neue Sportvorstand Max Eberl hinsichtlich dieser Thematik eine wichtige Rolle ausfüllen. Er soll sich künftig vor den Trainer stellen und diesen damit aus der Schusslinie nehmen. Damit soll gesichert werden, dass sich dieser wieder auf die Hauptaufgaben konzentrieren kann.
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