Treibstoffe billiger
Preise für Haushaltsenergie im Dezember gesunken
Die Preise für Haushaltsenergie sind im Dezember im Monatsvergleich zurückgegangen. Im Jahresvergleich stand der Energiepreisindex (EPI) jedoch um 6,7 Prozent höher.
Im Vergleich zum November 2023 reduzierten sich die Preise insbesondere bei Heizöl (minus 5,5 Prozent), Diesel (minus 4,9 Prozent), Super Benzin (minus 4,4 Prozent) und Holzpellets (minus 1,7 Prozent). Bei den übrigen Energieträgern hielten sich die Veränderungen in Grenzen.
Erdgas und Fernwärme bleiben teuer
Die Strompreise sanken um 0,6 Prozent zum Vormonat und Brennholz verbilligte sich um 0,5 Prozent. Erdgas bleibt weiterhin teuer, die Preise reduzierten sich nur um 0,2 Prozent. Ebenso bleibt Fernwärme kostspielig, die Preise bewegten sich im Monatsvergleich nicht.
Ein typischer Jahresbedarf von 3000 Litern Heizöl kostete im Dezember rund 3600 Euro, eine typische 50-Liter-Tankfüllung Diesel kostete rund 80 Euro und eine Tankfüllung Superbenzin war für rund 74 Euro zu haben.
Strompreisbremse trieb Endverbraucherbreise nach unten
Die im Vergleich zum Dezember 2022 wieder gestiegenen Preise für Haushaltsenergie seien vor allem auf das Inkrafttreten der Strompreisbremse zurückzuführen, schreibt die Energieagentur. Die Maßnahmen hatte damals die Endverbraucherpreise um 21 Prozent nach unten getrieben.
Tarifwechsel empfohlen
Die nun geplante Halbierung der Strompreisbremse auf 15 Cent pro Kilowattstunde (kWh) ist aus Sicht der Energieagentur sinnvoll. Empfohlen wird Kunden, die einen Tarifwechsel vornehmen können, sich in den kommenden Wochen aktiv danach zu erkundigen.







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