Luis Rubiales gerät einmal mehr in Bedrängnis! Nach dem Kuss-Skandal bei der Frauen-WM muss sich der frühere spanische Verbandspräsident womöglich vor Gericht verantworten.
Dies beantragte nun der zuständige Richter am Nationalen Gerichtshof nach Abschluss der Voruntersuchungen im Prozess um den Vorwurf eines sexuellen Übergriffs.
Rubiales hatte Spanien-Kickerin Jennifer Hermoso am 20. August bei der WM-Siegerehrung in Sydney vor laufenden Kameras auf den Mund geküsst und damit einen Skandal ausgelöst, in dessen Folge er von der FIFA für drei Jahre und dem spanischen Sportgerichtshof gesperrt wurde und als RFEF-Chef zurücktrat.
Kuss „nicht einvernehmlich“
Der Richter sei nun zu dem Schluss gekommen, dass der Kuss „nicht einvernehmlich“ gewesen sei und es sich um „eine einseitige Initiative handelt, die überraschend erfolgte“. Gegen die Entscheidung kann Rubiales Berufung einlegen. Es steht also noch nicht fest, ob er sich vor Gericht verantworten muss. Das spanische Gesetz sieht im Falle eines Schuldspruchs eine Geldstrafe oder Gefängnis bis zu vier Jahren vor.
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