Coach Andreas Heraf und seine Mannschaft von Austria Lustenau hatten beim Kurztrainingslager in Au im Bregenzerwald richtig Spaß, wenn auch auf ungewohntem Terrain. Neuer Schwung ist bei den Grün-Weißen auch bemerkbar.
Die Mission „Klassenerhalt“ wird für die Austria nach dem völlig verpatzten Herbst zu einer Herkulesaufgabe. „Es glaubt niemand mehr an uns“, ist sich Neo-Trainer Andy Heraf bewusst. Mit einem klaren Plan und Ziel vor Augen, soll im Frühjahr das unmöglich Scheinende geschafft werden. „Seit Trainingsbeginn am 4. Jänner weht ein frischer Wind.
Der Elan ist spürbar, es ist ein echter Zug drinnen, jeder glaubt an den Klassenerhalt“, beschreibt Kapitän Matthias Maak die derzeitige Stimmung. Der 31-Jährige fühlt sich nach seiner Rücken-OP wieder richtig wohl. Dasselbe gilt auch für Lukas Fridrikas, auf den im Angriff die Hoffnungen ruhen. „Wir wissen aber, dass wir offensiv noch etwas tun müssen“, verspricht Sportkoordinator Alexander Schneider noch zwei bis drei Neuzugänge.
Offen ist hingegen noch, wie es mit Nikolai Baden-Frederiksen weitergeht. Der Däne, der im Herbst im Sturm völlig ausließ, trainiert derzeit voll mit der Mannschaft mit. Ob der Vertrag aber vorzeitig aufgelöst wird, lässt Schneider offen. „Es ist nicht so, dass er nicht mehr in Lustenau sein will.“
Starkes Kollektiv nötig
Beim zweitägigen Kurztrainingslager in Au standen jedenfalls sportliche Aktivitäten wie Langlaufen oder Biathlon (mit Fußball) im Vordergrund. In erster Linie ging es um Stärkung des Teamgeistes. „Wir können nur mit einem starken Kollektiv den Klassenerhalt schaffen“, steht für Heraf fest. „Die zwei Tage waren auch für die Regeneration gut, nachdem wir zuvor von der Belastung her an die Grenze gingen.“ Am Samstag wartet das erste Testspiel in Biel.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.