Ohne die ehrenamtlichen Bergretter würde manche alpine Notlage für Outdoor-Sportler schlimm ausgehen. Im vergangenen Jahr hatte die Organisation besonders viel zu tun.
Immer mehr Menschen zieht es für Wanderungen in höhere Lagen. Leider steigt mit der Beliebtheit der Berge nicht auch automatisch das Know-how zum richtigen Verhalten im alpinen Gelände. Oft mangelt es an Kenntnissen der örtlichen Gegebenheiten, zudem werden oft Ausrüstungsfehler gemacht – Stichwort „Flip-Flops“ -, meist liegt es aber an der Überschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit, wenn es zu Problemen am Berg kommt.
Um 5,6 Prozent mehr Einsätze als im Vorjahr
Und so war das vergangene Jahr ein intensives für die ehrenamtlichen Bergretter.Im Jahr 2023 sind die Vorarlberger Bergretter insgesamt zu 730 Einsätzen ausgerückt. Das sind um 5,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dabei wurden 662 Personen gesucht beziehungsweise aus alpinen Notlagen gerettet. 9053 Einsatzstunden erbrachten die Ehrenamtlichen dafür. 23 Mal waren auch die Spürnasen der Hundeteams gefragt. Zudem wurden 118 Einsätze im Rahmen von Pistenrettungsdiensten, 34 Einsätze als First Responder und 147 Bereitschaftsdienste bei verschiedenen Veranstaltungen abgewickelt. Etwas weniger als im Vorjahr hatte die Flugrettung zu tun, diese musste „nur“ 1389 Einsätze fliegen, um 13 Prozent weniger als im Vorjahr.
halfen die ehrenamtlichen Bergretter im vergangenen Jahr in Not geratenen Outdoor-Sportlern, Bergsteigern und Wintersportlern im alpinen Gelände.
Die Bergrettung ist landesweit mit rund 1370 Männern und Frauen in 31 Ortsstellen organisiert. Auch zwei Hubschrauber-Stützpunkte (Nenzing/Galina, Lech/Zürs) zählen zur Infrastruktur. Verstärkt werden die Bergretter zudem von vierbeinigen Kollegen, nämlich von den 20 Lawinen- und Suchhunden.
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