Mo, 16. Juli 2018

Eishockey-WM

08.05.2012 09:12

Tschechien entgeht Blamage, Pleite für US-Team

Der zwölffache Eishockey-Weltmeister Tschechien ist bei der Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden einer Blamage nur knapp entronnen. Die mit zahlreichen NHL-Stars angetretenen Tschechen gewannen am Montag in der Gruppe B gegen Norwegen nur knapp mit 4:3 nach Penaltyschießen. Den entscheidenden Straf-Puck in Stockholm verwandelte Adam Hemsky von den Edmonton Oilers.

Norwegen war durch Mathis Olimb (12. Minute) und Lars Erik Spets (22.) zweimal in Führung gegangen. Hemsky (17.) und David Krejci von den Boston Bruins (38.) hatten jeweils ausgeglichen. Im letzten Drittel traf Michael Frolik von den Chicago Blackhawks (48.) für Tschechien, ehe Jonas Holos (51.) Norwegen einen Punkt sicherte. Mit nun fünf Punkten schob sich Tschechien auf Platz drei.

Im zweiten Match der Gruppe B begnügte sich Schweden gegen Dänemark mit einem 6:4-Erfolg. Das Drei-Kronen-Team führte in Stockholm 4:0 und 6:1, kassierte in den letzten 22 Minuten aber noch drei Treffer. Mit dem dritten Sieg übernahmen die Co-Gastgeber die Tabellenführung vor Russland.

Kanada fegt Frankreich vom Eis
Olympiasieger Kanada hat mit ordentlich Wut im Bauch Außenseiter Frankreich mit 7:2 in Helsinki vom Eis gefegt. Am Samstag hatten die kanadischen Supertalente um Torjäger John Tavares von den New York Islanders im Prestigeduell gegen die USA 4:5 nach Verlängerung verloren. Gegen Frankreich traf Jamie Benn von den Dallas Stars zweimal.

Slowakei sorgt für Überraschung
Für eine kleine Sensation sorgte die Slowakei mit einem 4:2-Sieg gegen die USA. Der Underdog stellte gegen den Olympia-Finalisten den bisherigen Turnierverlauf auf den Kopf, feierte im dritten Match den ersten Sieg und fügte den am Vortag gegen Kanada so starken Amerikanern die erste Niederlage zu. Damit gibt es in Gruppe A einen Fünfkampf zwischen Titelverteidiger Finnland und der Schweiz, die am Dienstag in Helsinki aufeinandertreffen, sowie Kanada, der Slowakei und den USA um die vier Viertelfinalplätze.

Die im Vergleich zur Vorjahres-Heim-WM deutlich verjüngte Slowakei startete furios und ging bereits nach 47 Sekunden dank des Treffers von Dominik Granak (Dynamo Moskau) in Führung. Sie dominierte auch in der Folge dank ihrer läuferischen Überlegenheit. Der frühere NHL-Stürmer Miroslav Satan sorgte 38 Sekunden vor dem Ende mit einem Schuss ins leere Tor zum 4:2 für die Entscheidung. "Wir sind viel zu passiv in die Partie gegangen. Vom 1:3 im Startdrittel haben wir uns nicht mehr erholt", erklärte US-Headcoach Gordon Scott.

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