Erneut Aufregung um eine Hubschrauberbergung! Ein 39-jähriger Tourist aus Luxemburg machte sich am Samstagmittag in Mellau zu einer Wanderung auf. Aufgrund der geringen Schneehöhe unterschätzte der Mann allerdings die Bedingungen in größerer Höhe. Als er nicht mehr weiterkam, setzte er einen Notruf ab.
Der in Luxemburg wohnhafte Urlauber begab sich am Samstag gegen 12 Uhr alleine vom Parkplatz der Bergbahn Mellau auf die Wanderung in Richtung Hofstatten. Der Mann wollte vom Tal in Richtung Bergstation wandern und dort auf seine Freundin treffen.
Aufgrund der geringen Schneehöhe in den Tallagen war die Wegfindung mittels Hinweisschildern und ausgetretenem Steigspuren auf dem rot-weiß markierten Bergwanderweg anfangs einfach.
Im felsdurchsetzten Gelände war Schluss
Der nach Nord exponierte Wanderweg führt über eine Wiese im Bereich Hofstatten. Dort verlor der ortsunkundige Luxemburger aufgrund der geschlossenen Schneedecke jedoch die Orientierung und kam vom Weg ab.
Als der 39-Jährige im Bereich des Alpbachs schließlich in steiles und felsdurchsetztes Gelände kam, setzte er mittels Mobiltelefon einen Notruf ab.
15 Bergretter, Alpinpolizei und Helikopter im Einsatz
Die alarmierten Einsatzkräfte konnten den Wanderer rasch lokalisieren und mittels Taubergung unverletzt aus der misslichen Lage retten. Im Einsatz befanden sich 15 Einsatzkräfte der Bergrettung Mellau, die Crew des Notarzthubschraubers Gallus 2, sowie die Alpinpolizei.
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