Zwei schwere Verkehrsunfälle innerhalb von 35 Minuten und mehrere zum Teil schwer verletzte Personen: Das ist die traurige Bilanz für die Einsatzkräfte am Freitagabend im Tiroler Wörgl. Ein Mann (54) musste sogar mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Es gab jede Menge Blechschäden.
Gegen 18 Uhr fuhr ein 54-Jähriger mit seinem Pkw auf der B178 im Gemeindegebiet von Wörgl in Richtung Söll. Aus bisher unbekannter Ursache kam der Österreicher kurz vor dem Umfahrungstunnel Bruckhäusl - auf der Wörgler Seite -auf die Gegenfahrbahn, touchierte zuerst das Auto eines 62-Jährigen und krachte in weiterer Folge frontal in den nachkommenden Pkw einer 25-Jährigen. „Nachkommende Pkw-Lenker beziehungsweise Zeugen des Unfalls leisteten sofort Erste-Hilfe und setzten die Rettungskette in Gang“, heißt es seitens der Polizei.
Zwei Pkw mit Totalschaden
Der 54-Jährige wurde schwer verletzt von der Rettung in das Krankenhaus nach Kufstein gebracht. „Der 62-Jährige sowie dessen 58-jähriger Beifahrer und die 25-Jährige wurden bisherigen Erkenntnissen zufolge lediglich leicht verletzt“, so die Exekutive. Sie wurden ebenfalls mit der Rettung in das Krankenhaus nach Kufstein eingeliefert. An den Fahrzeugen des 54-Jährigen und der 25-Jährigen entstand Totalschaden. Der Pkw des 62-Jährigen wurde stark beschädigt. Die B178 war im Bereich der Unfallstelle für die Dauer der Unfallaufnahme für den gesamten Verkehr bis 19.50 Uhr gesperrt.
Massenkarambolage wegen Stau
Vor dem gesperrten Umfahrungstunnel bildete schließlich auf der B178 in Fahrtrichtung Wörgl ein Stau. „Ein 30-jähriger Österreicher erkannten dies aus unbekannter Ursache zu spät und kollidierte mit dem am Kolonnenende stehenden Pkw, in welchem sich eine 44-jährige mauretanische Staatsbürgerin und ein 48-jähriger mauretanischer Staatsbürger befanden“, so die Ermittler. Dieser Pkw wurde wiederum auf zwei weitere Pkw geschoben. Das Paar aus Mauretanien wurde verletzt und mit der Rettung in das Krankenhaus nach St. Johann in Tirol gebracht. „Die restlichen Unfallbeteiligten blieben unverletzt“, betont die Polizei.
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