Wegen des Tauwetters der vergangenen Tage starten wir dieses Mal in 1700 Meter Höhe zu einer überaus gemütlichen Winterwanderung mit feiner Rodeloption.
Die Feldringalm ist ab diesem Wochenende geöffnet, die Rodelbahn bzw. der Winterwanderweg war freilich schon am vergangenen Sonntag präpariert. Der Dauerregen der vergangenen Tage hat sicher Spuren hinterlassen, doch dank des relativ hoch gelegenen Ausgangspunkts und der neuerlichen Schneefälle sollte ein schöner Ausflug möglich sein. Die an Länge und Höhenunterschied sehr überschaubare Tour bietet sich besonders für Familien mit ganz kleinen Kindern an.
Wir starten am Sattele, dem Übergang aus dem Inntal nach Ochsengarten bzw. ins Kühtai. Östlich der Straße beginnt der bezeichnete Winterwanderweg bzw. die Rodelbahn zur Feldringalm. Die Route zieht parallel zum Inntal und am Beginn kaum merklich ansteigend dahin. Größere Kurven sind auf etwa zwei Drittel der Strecke Fehlanzeige, bis der Weg dann doch über zwei Serpentinen und kräftiger im Wald emporleitet. Immer wieder begegnet man auch Skitourengehern in der Abfahrt – Vorsicht ist geboten!
Wir erreichen schließlich eine freie Fläche mit Blick unter anderem auf Tschirgant, Venet und in die Lechtaler Alpen. An deren oberen Rand steht die Feldringalm. Unmittelbar davor können sich die jungen Bergfexe in ungefährlichem Gelände austoben.
Nach dem Einkehren geht es entlang derselben Strecke zu Fuß oder mit der Rodel zurück. Wer den Schlitten mit hat, genießt auf zwei Drittel der Strecke Kufenspaß. Zum Schluss heißt es aber wohl etwas ziehen.
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