Auf der neuen Skiwiesn in Wien-Penzing können Kinder jetzt wieder die Piste hinunter wedeln. Bei jedem Wetter.
Wien war letzte Woche so weiß, wie seit zehn Jahren nicht mehr. Der Schnee ist zwar schon wieder weggeschmolzen, doch auf der Hohen-Wand-Wiese in Penzing liegt er noch. Kinder üben ihre ersten Schwünge auf Skiern. Dabei sind Schnee und winterliche Temperaturen für den Pistenspaß dort gar nicht erforderlich.
Auf einer Fläche von rund 1500 Quadratmetern wurde hier von der MA 51 - Sport Wien die neue Skiwiesn angelegt. Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (NEOS) und Sportstadtrat Peter Hacker (SPÖ) besuchten Montagvormittag das Projekt, mit dem auch Kinder der Bundeshauptstadt dem Skispaß frönen können.
Rutschige Plastikmatte fühlt sich wie Schnee an
Die Bedingungen auf der Hohe-Wand-Wiese wurden nämlich von Jahr zu Jahr schlechter, während die Nachfrage nach Kursen stetig stieg. Neben der Dollwiese in Hietzing, ist sie eine der zwei Skipisten in Wien. Dabei war das kleinste Skigebiet des Landes in den 60er-Jahren Europas erste Piste mit Nachtbeleuchtung und technischer Beschneiung. Jetzt wurden wieder neue Wege gegangen.
Wegen der schwierigen Schneesituation wurde die Piste zum Teil mit Dryslope-Platten ausgelegt. Rutschmatten aus Kunststoff, auf denen man Skifahren, Snowboarden und auch Rodeln kann. Die sich aber wie echter Schnee anfühlen, wie die Kinder vor Ort bestätigen. Bei günstigen Schneebedingungen wird der Rest der Piste zusätzlich präpariert.
Investiert hat die Stadt in die Mattenpiste rund 250.000 Euro. Vorausschauend, wie betont wird, weil auch in Zukunft die Winter wohl immer milder werden. Der Skiwiesn-Betrieb läuft noch bis Mitte Februar. Unter der Woche sind nur Schulklassen dran. An den Wochenenden kann hier jeder runterwedeln.
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